Bürgerinitiative

Rund 100 Menschen bei Mahnwache in Dinslaken-Barmingholten

Hella Tobias (vorne v.l.), Claudia van Ravenswaay, und Anke Luckow von der Bürgerinitiative Barmingholten bei der Mahnwache auf dem Sportplatz an der Moltkeschule.

Hella Tobias (vorne v.l.), Claudia van Ravenswaay, und Anke Luckow von der Bürgerinitiative Barmingholten bei der Mahnwache auf dem Sportplatz an der Moltkeschule.

Foto: Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Die kürzlich gegründete Bürgerinitiative gegen den geplanten Logistikpark Barmingholten hatte eingeladen. Es wurden nächste Schritte besprochen.

Insgesamt rund 100 Menschen haben sich von Samstagnachmittag bis Sonntag bei der Mahnwache auf dem Sportplatz an der Moltkeschule in Dinslaken beteiligt. Die kürzlich neu gegründete Bürgerinitiative (BI) gegen den geplanten Logistikpark Barmingholten hatte hier erstmals zu einer Aktion eingeladen.

Die BI will bekanntlich verhindern, dass eine rund 31 Hektar große Fläche in dem Stadtteil zu einem von insgesamt 24 neuen regionalen Kooperationsstandorten entwickelt wird. Der Regionalverband Ruhr (RVR) plant bekanntlich über solche Flächen mehr Industrie und Gewerbe in der Metropole Ruhr ansiedeln zu können. Die BI hingegen möchte die zur Zeit überwiegend landwirtschaftlich genutzten Felder und Wiesen erhalten und begründet das unter anderem damit, dass es im Zuge des Klimawandels und des Artenschutzes notwendig sei, so wenig Flächen wie möglich zu versiegeln.

BI ist zufrieden mit der Resonanz

„Wir sind wirklich zufrieden, dass so viele Menschen vorbeigekommen sind, obwohl die Aktion ja recht spontan bekanntgegeben wurde“, sagt Hella Tobias, eine Sprecherin der BI. Statt offener Feuer – die waren aufgrund von Brandgefahr untersagt – habe man bei aufgestellten Öllämpchen zusammengestanden und sich „rege ausgetauscht“ sowie über die nächsten Schritte nachgedacht.

So planen die Mitglieder der BI laut Hella Tobias unter anderem, das Thema „Logistikpark Barmingholten“ an die Mitglieder des neuen Rates heranzutragen. Auch wollen sie bis Ende November die entsprechenden Unterlagen zu den Planungen beim RVR einsehen – noch liegen diese öffentlich nicht aus – und dagegen Einspruch erheben.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben