Schul-Schließung

Asbest freigesetzt? Bruchschule vorübergehend geschlossen

Der Schulhof wurde bereits am Dienstag abgesperrt. Es fand noch normaler Unterricht statt.

Der Schulhof wurde bereits am Dienstag abgesperrt. Es fand noch normaler Unterricht statt.

Dinslaken.   Möglicherweise kam es auf der privaten Baustelle eines benachbarten Geländes der Bruchschule zu einem unsachgemäßen Umgang mit Bau-Materialien.

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Der Schulbetrieb an der Bruchschule wird am morgigen Donnerstag, 22. Februar, und am Freitag, 23. Februar eingestellt. Grund dafür ist eine mögliche Freisetzung von Schadstoffen. Laut NRZ-Informationen könnte es sich dabei um Asbest handeln. Auch Anwohner werden informiert. Das teilte die Stadt Dinslaken am Mittwochmittag in einer Pressemitteilung mit.

Schulhof vorsorglich gesperrt - Unterricht fand Mittwoch statt

In dieser Mitteilung heißt es, dass es auf einer privaten Baustelle eines benachbarten Geländes der Bruchschule möglicherweise zu einem unsachgemäßen Umgang mit Bau-Materialien gekommen ist, wodurch Schadstoffe freigesetzt worden sein könnten. Die Schule habe entsprechende Hinweise aus der Nachbarschaft erhalten und daraufhin das städtische Ordnungsamt informiert, teilte Rektorin Andrea Köppen auf Nachfrage mit. Sie sprach von einer "reinen Präventionsmaßnahme".

Die Stadt Dinslaken beschloss am Mittwoch gemeinsam mit der Schulaufsicht des Kreises Wesel die vorübergehende Schließung der Grundschule. In Abstimmung mit der Kreisumweltbehörde wurde die Baustelle stillgelegt. Auch der Schulhof wurde vorsorglich gesperrt. Der Unterricht hatte am Mittwoch noch normal stattgefunden, die Kinder hatten den Schulhof allerdings nicht betreten dürfen.

Erste Bodenproben wurden entnommen

Ein Fachgutachter werde jetzt prüfen, ob tatsächlich Schadstoffe von der Baustelle ausgegangen sind. Erste Bodenproben wurden entnommen. Es dauere zwei bis drei Tage ehe sie ausgewertet sein könnten, sagte Stadtsprecher Marcel Sturm. Bis zur abschließenden Klärung bleibt die Bruchschule vorsorglich geschlossen. Auch Anwohner werden aktuell durch die Stadt über die Situation in Kenntnis gesetzt. Diese sollten sicherheitshalber Fenster geschlossen halten, sagte Stadtsprecher Marcel Sturm.

Andrea Köppen informierte am Mittwoch die Eltern über die vorübergehende Schließung der Schule: "Wir richten eine Notbetreuung für alle Kinder in der ehemaligen KiTA Katharinenstraße ein. Für die Kinder, die am „Offenen Ganztag“ teilnehmen, geschieht dies im üblichen Zeitrahmen von 7 bis 17 Uhr. Für alle anderen Kinder erfolgt eine Betreuung im Rahmen des normalen Stundenplanes", teilte sie mit. Aus Platzgründen, so bittet sie, auf mögliche Betreuung innerhalb der Familien zurückzugreifen. Aktuelle Informationen gibt es auf der Homepage der Grundschule.

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben laut NRZ-Informationen die Bewohner zweier Häuser auf der Hedwigstraße sowie Anwohner auf der Dianastraße, Weseler Straße und der Schulstraße benachrichtigt. (akw)

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