Betrug

Schockanruf: Voerder übergab Geld nahe einer Polizeiwache

Ein Voerder wurde Opfer eine Trickbetrugs.

Ein Voerder wurde Opfer eine Trickbetrugs.

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Voerde.  Ein Voerder wurde bei einem Schockanruf um einen hohen fünfstelligen Betrag betrogen. Die Geldübergabe war nahe des Polizeipräsidiums Düsseldorf.

Ein 73-jähriger Voerde wurde nach Schockanruf um hohen fünfstelligen Betrag betrogen. Besonders perfide: Die Geldübergabe fand in der Nähe des Düsseldorfer Polizeipräsidiums statt.

Ein Unbekannter hat dem 73-Jährigen am Telefin erzählt, dass sein Enkel einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nun in Polizeigewahrsam sei. Er müsse eine Kaution bezahlen um zu verhindern, dass sein Enkel ins Gefängnis muss. Daraufhin begab sich der 73-jährige nach Düsseldorf in eine Nebenstraße des dortigen Polizeipräsidiums und überreichte einer unbekannten Frau einen hohen fünfstelligen Geldbetrag.

Das rät die Polizei

Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass unterschiedliche Arten von Telefonanrufen genutzt werden, um Menschen zu betrügen. Neben dem Vorwand eines Geldgewinns, werden auch Schockanrufe, Enkeltricks, angebliche Schulden bei Warenversandhäusern oder Messengerdienste benutzt, um die Menschen unter einem Vorwand um ihr Geld zu bringen.

Die Täter nutzen Ihren Überraschungsmoment und versuchen die Emotionen ihrer Opfer derart zu beeinflussen, dass sie sich auf das Gespräch einlassen. Gerade die Androhung von Sanktionen gegenüber Familienangehörigen trägt immer wieder dazu bei, dass die Geschädigten solcher Anrufe sich täuschen lassen, so die Polizei.

Die Polizei rät: „Sensibilisieren Sie Ihre Angehörigen und sprechen Sie mit Ihren Verwandten und Bekannten über diese Masche. Übergeben oder überweisen Sie kein Geld an Personen, die Sie nicht kennen. Wenn Sie einen Anruf mit diesem Ansinnen erhalten, sprechen Sie darüber mit einer Person Ihres Vertrauens oder verständigen Sie sofort die Polizei.“ Für weitere Fragen, Anregungen und Tipps stehen die Mitarbeiter des Kommissariats Kriminalprävention/Opferschutz in Wesel (Schillstraße 46, 46483 Wesel, Tel.: 0281 / 107 - 4420) kostenlos zur Verfügung.

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