So arbeitet die Landtagsfraktion

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Dinslaken. Der rote Stand war gut sichtbar, dort gab es ein rot-weißes Glücksrad und beschriftete Würfel. Der Info-Stand wird für eine landesweite Aktion eingesetzt, bei der SPD-Landtagsabgeordnete vor Ort über die Arbeit der Fraktion informieren. Gestern hatten die Dinslakener die Möglichkeit, Stefan Zimkeit auf dem Hiesfelder Marktplatz zu treffen.

Immer wieder gebe es Beschwerden, die Fraktionsmitglieder lassen sich immer nur in Wahlkampfzeiten blicken, so Zimkeit zur Idee, die hinter der Aktion stehe. An dem Stand stehen neben den für den Wahlkreis zuständigen Abgeordneten Mitarbeiter der SPD-Landtagsfraktion. Sie beantworten Fragen und erläutern, wie die Landtagsarbeit aussieht. Für Zimkeit ist ein solcher Termin wichtig, denn so bekomme er mit, was den Leuten auf der Seele brenne. Einen solchen Ortstermin hatte er schon in Oberhausen-Sterkrade, da er auch für den Norden der Nachbarstadt zuständig ist. Mit dem Parlament können die Menschen eine Menge anfangen, berichtet er. Manchmal werde nur der Einfluss des Parlaments überschätzt und nicht immer sei den Menschen klar, wofür die Fraktion zuständig ist und wofür nicht. Da vermischen sich schnell Landes- mit Kommunalthemen. So auch gestern in Hiesfeld, als Zimkeit auf das Problem mit dem Freibad angesprochen worden ist. Und am Stand wurde Zimkeit gefragt, wie es mit der Betuwe-Linie nun weitergehe.

Häufig werde der Unterschied von Fraktion und Partei nicht wahrgenommen. Dafür hat Zimkeit Verständnis: „Den Leuten ist es egal, ob sich eine Partei, eine Fraktion oder eine Regierung um ihre Angelegenheit kümmert, Hauptsache jemand kümmert sich.“

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