Weihnachtsmarkt

So wird der Weihnachtsmarkt in der Zechenwerkstatt Lohberg

Die Musik spielt beim Weihnachtsmarkt in der Zechenwerkstatt wieder mitten unter den Menschen.

Die Musik spielt beim Weihnachtsmarkt in der Zechenwerkstatt wieder mitten unter den Menschen.

Foto: Jochen Emde/Funke Foto Services / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Darauf können sich die Besucher des zweiten Weihnachtsmarkts in der Zechenwerkstatt Dinslaken-Lohberg vom 6. bis 8. Dezember freuen.

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„Ich mach mal eben Licht an.“ Niemals wäre Lea Eickhoff, Geschäftsführerin der Freilicht AG, dieser Satz im vergangenen Jahr in der Zechenwerkstatt so leicht über die Lippen gegangen. Als die Freilicht AG spontan beschloss, den ehemaligen Scholtenhof-Weihnachtsmarkt zu retten und ihm in der Zechenwerkstatt ein neues Zuhause zu geben, hatte diese noch nicht einmal Strom. In diesem Jahr – von Freitag, 6., bis Sonntag 8. Dezember – steigt der Weihnachtsmarkt zum zweiten Mal in der Zechenwerkstatt auf dem Bergwerksgelände – und der eigene Stromanschluss ist nicht die einzige Neuerung.

Der Deal mit Petrus

Auf jeden Fall soll es in diesem Jahr, ach was, „in den nächsten zehn Jahren“ so Lea Eickhoff, besseres Wetter geben. Die Premiere im vergangenen Jahr ist zwar nicht ins Wasser gefallen – die Zechenwerkstatt ist ja überdacht – aber es hat in Strömen geregnet. Um die 10.000 Besucher waren da – aber die Stände draußen waren leer und wurden schließlich in die Halle versetzt. Insgesamt hat die Freilicht AG bei der Premiere ein wenig Verlust gemacht – „durch Spenden der Serviceclubs konnten wir das Defizit ausgleichen.“ So weit soll es diesmal natürlich gar nicht erst kommen.

Parkplatz ist befestigt

Der Parkplatz für die Besucher des Weihnachtsmarkts ist diesmal befestigt so dass es keine Schlammschlacht gibt, sollte sich Petrus nicht an die Zehn-Jahres-Abmachung mit der Freilicht AG halten. Auch die Straße hinter der Zechenwerkstatt ist mittlerweile gepflastert – der Weg zu den Toiletten also ebenfalls schlammfrei. Die WCs stehen nicht direkt vor dem Hinterausgang sondern ein wenig ums Eck – Zeloh gegenüber will möglichst zeitgleich mit dem Weihnachtsmarkt starten, sagt Lea Eickhoff.

Das wird verkauft

An 50 Ständen verkaufen neue und bekannte Künstler und Handwerker diesmal Selbstgemachtes – dass die Waren handgearbeitet sind, ist Bedingung für die Teilnahme an dem Weihnachtsmarkt. Es gibt Schönes und Praktisches aus Holz, Filz, Papier, Wolle, Schmuck, Textilien, Grußkarten, Skulpturen, Keramik, Schafsfelle, Alpaka-Strickwaren, Korbwaren, Seifen, Dekoartikel und Leckeres: Senf, Konfitüren, Brotaufstriche, süße Essige, Spirituosen, Kräuter- und Gewürzöle, Rumtopf, Produkte aus dem heimischen Obst- und Gemüsegarten. 90 Prozent der Anbieter waren schon einmal dabei, die anderen sind neu.

Diese Leckereien gibt es

Die Service-Clubs – Lions Club Dinslaken, Lions Club Dinslaken 2012, Leo-Club, Rotary-Club Wesel-Dinslaken, Inner Wheel Club Wesel-Dinslaken-Walsum – sind wieder mit Kaffee, Kuchen & Co. vor Ort. Außerdem gibt es kulinarische Highlights vom Restaurant Canapé, Scholtenhof und das Restaurant „Zur Alten Apotheke“ verfeinern das Angebot.

Draußen wird es ebenfalls Stände geben – kulinarische Angebote und den Weihnachtsbaumverkauf, der diesmal mit dem Auto besser erreichbar sein wird und die Bäume auch ans Auto bringt – außerdem einen Streichelzoo.

Die Freilicht AG schenkt wieder roten und weißen Winzer-Glühwein sowie Bio-Glühwein und -Punsch aus. Die Theke wurde etwas vergrößert – und auch hier: Licht! Freiwillige Helfer vom Zechenwerkstatt-Stammtisch haben mit Glühbirnen an Holzpaletten ganz besondere Deko-Lampen gefertigt.

Kleine Änderung bei der Deko

Weil mancher Besucher das Geld im Portemonnaie nicht gefunden hat, wird es diesmal „natürlich auch stimmungsvoll aber bisschen heller“ sein, verspricht Lea Eickhoff. „Die besondere Architektur der Zechenwerkstatt mit ihren Stahlträgern und Emporen ist ja schon die eigentliche Dekoration“, schwärmt Lea Eickhoff. „Aber keine Sorge, natürlich wird es auch weihnachtlich.“

>> Programm

Für Musik beim Weihnachtsmark sorgen der MGV Concordia, die Bergkapelle Niederrhein, der evangelische Bläserkreis und die Kecken Kiebitze. Die Musiker spielen wieder nicht auf einer Bühne sondern im Publikum. Auch die benachbarte Galerie frei.art und das Pförtnerhäuschen mit der Produktionsstätte der Kibonu Kugelbäumchen und „Zeloh“ öffnen ihre Türen.

Bei der IG BCE können sich die Besucher als Bergmann verkleiden und fotografieren lassen.

Öffnungszeiten: Freitag, 6. Dezember, 15 bis 21 Uhr, Samstag, 7. Dezember, 10 bis 21 Uhr, Sonntag, 8. Dezember, 10 bis 18 Uhr.

Info: weihnachtsmarkt-zechenwerkstatt.de

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