Spielplätze

Spielplatz an Helenenstraße in Dinslaken soll kleiner werden

Spielplätze bleiben ein Thema in Dinslaken: Die Fläche an der Almutstraße war in dieser Woche noch durch einen Bauzaun abgesperrt. Die Spielplatz an der Helenenstraße (nicht im Bild) könnte zukünftig verkleinert werden.

Spielplätze bleiben ein Thema in Dinslaken: Die Fläche an der Almutstraße war in dieser Woche noch durch einen Bauzaun abgesperrt. Die Spielplatz an der Helenenstraße (nicht im Bild) könnte zukünftig verkleinert werden.

Foto: Heiko Kempken

Dinslaken.   Die Hälfte der Fläche könnte zum Parkplatz für einen Nahversorger umgebaut werden. Stadt: „Das Geschäft ist noch nicht in trockenen Tüchern.“

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Eltern, die rund um den Spielplatz an der Helenenstraße wohnen, sind besorgt: Mit der Befürchtung, dass die Fläche verkleinert werden soll, wendeten sich mehrere Dinslakener in den vergangenen Tagen an die Redaktion.

Stadtsprecher Horst Dickhäuser bestätigte die geplante Reduzierung auf NRZ-Anfrage: „Es wird daran gedacht, den Spielplatz zu verkleinern und danach richtig schön zu machen.“

Grundstück soll an den Investor verkauft werden

Die Spielfläche misst 1430 Quadratmeter, 700 davon sollen wegfallen und Platz machen für die Parkplatzerweiterung eines Nahversorgers um 24 Stellflächen. Das Grundstück solle dann „an den Investor verkauft werden“, sagt Dickhäuser und ergänzt: „Das Geschäft ist noch nicht in trockenen Tüchern.“

Im Jugendhilfeausschuss am Mittwochabend wurden dessen Mitglieder im nichtöffentlichen Teil über die „Überlassung eines Grundstücks an der Helenenstraße“ informiert, wie es in der Tagesordnung steht. Am 7. März wird der Punkt im Liegenschaftsausschuss behandelt.

Spielplatz an der Helenenstraße weist zwei Mängel auf

Laut Spielplatz-Jahresprüfung 2016 weist die Fläche an der Helenenstraße zwei unerwünschte Mängel auf: Zum einen sind die Fundamente an einem Gerät nicht ausreichend mit Sand oder ähnlichem überdeckt, zum anderen fanden die Gutachter an Brüstung und Standpfosten beginnende Fäulnis.

Die Eltern können die Pläne der Verwaltung nicht verstehen. Der Spielplatz sei gut bespielt, sagen sie – die Verkleinerung unverständlich. Auch äußerten einige Kritik am Vorgehen der Verwaltung: Die betroffenen Anwohner würden nicht in die Abwägung des Sachverhalts oder in die Entscheidungsfindung eingebunden, ist unter anderem zu hören – stattdessen wolle die Politik das Ding einfach schnellstmöglich durchdrücken.

Fachausschuss befürwortet Anschaffung neuer Geräte

Geht es nach den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses soll die Stadt neue Spielgeräte in Höhe von 370 000 Euro anschaffen. Der Fachausschuss folgte am Mittwochabend einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung, der Rat hat das letzte Wort.

Zugleich bemängelte der Fachausschuss-Vorsitzende Thomas Giezek (SPD) die mangelnde Transparenz der Verwaltung und appellierte, sich bei Mängeln frühzeitig an die Öffentlichkeit zu wenden – über die Presse oder den städtischen Internetauftritt.

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