Schule

Stadt Dinslaken verteilt 632 iPads an bedürftige Schüler

Christa Jahnke-Horstmann (li.) und fast alle Schulleiter aus Dinslaken mit den ersten iPads.

Christa Jahnke-Horstmann (li.) und fast alle Schulleiter aus Dinslaken mit den ersten iPads.

Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Gute Nachricht für Schulen in Dinslaken: 632 iPads werden an die Schüler verteilt. Und das ist erst der erste Teil der Bestellung.

Gute Nachrichten für Schüler: Die ersten iPads für Schulen sind angekommen. 632 Apple-Geräte werden an Grund- und weiterführende Schulen in Dinslaken verteilt. Und das ist erst die erste Lieferung.

Die Mittel für die iPads (Modell 2019) stammen aus dem Dinslakener Sonderprogramm: Der Stadtrat hatte im Juni 350.000 Euro für digitale Ausstattung an Schulen für Kinder aus bedürftigen Familien genehmigt. Insgesamt wurden 1400 Geräte bestellt. Wann die zweite Lieferung eintrifft, ist nicht genau abzusehen – fast alle Städte haben bestellt, es gibt Lieferschwierigkeiten.

Bedarf für 753 Geräte wurde angemeldet

Die Schulen sind „wirklich glücklich, dass wir bei einer der ersten Margen dabei sind“, so Astrid Weidler, Leiterin des Otto-Hahn-Gymnasiums. In einem Arbeitskreis haben Schulen und Stadt Standards festgesetzt, die die Geräte erfüllen müssen und auch den Fragebogen entwickelt, auf dem Eltern den Bedarf anmelden konnten. Insgesamt wurde Bedarf für 753 Geräte angemeldet, die Stadt rechnet abschließend mit rund 800 erforderlichen Geräten. Die 1400 bestellten iPads entsprechen etwa 20 Prozent der Schüler.

Zuerst werden die Grundschulen ausgestattet

Mit den 632 iPads aus der ersten Lieferung werden die Grundschulen komplett ausgestattet. An weiterführenden Schulen werden sie je nach Programm und Bedarf – etwa ausgewiesene iPad-Klassen oder bei erforderlichem Homeschooling – ausgegeben.

Die Geräte für die Grundschüler haben einen Stift, mit dem auf dem Bildschirm geschrieben werden kann, die Tablets für die weiterführenden Schulen verfügen über eine Tastatur. Die erforderlichen Apps wurden mit der jeweiligen Schule abgestimmt, von der Stadt aufgespielt und können durch sie auch per Fernwartung ergänzt werden: Es handelt sich um Lernapps oder produktive Apps, so Stefanie Maurer, die Leiterin der Averbruchschule. Spiele sind nicht dabei.

Geräte für Lehrer folgen

Auch Geräte für Lehrer sollen folgen – allerdings finanziert und betreut vom Land NRW sowie mit größerem Speicherplatz. Nicht geklärt ist, was im Falle einer erforderlichen Neubeschaffung geschieht. Die Frage des Supports, der Ausstattung und der Versicherung sei beim Landesprogramm nicht geklärt, so Dinslakens Schuldezernentin Christa Jahnke-Horstmann.

Wenn eines der Schüler-iPads kaputt geht, „gehen wir in die Einzelfallbetrachtung“, so Stefanie Maurer. Allerdings müssen die Eltern einen Leihvertrag unterschreiben, auch in Gesprächen soll auf den Wert der Geräte und den angemessenen Umgang damit hingewiesen werden.

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