PLANUNG

Stadt Dinslaken will die Stadttore aufwerten

In Front des Gewerbehauses an der Duisburger Straße soll ein Rondell sowie Markierungen im Straßenbelag auf das frühereStadttor hinweisen. 

Foto: Heiko Kempken

In Front des Gewerbehauses an der Duisburger Straße soll ein Rondell sowie Markierungen im Straßenbelag auf das frühereStadttor hinweisen.  Foto: Heiko Kempken

Dinslaken.   Im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes sollen 2018 weitere Maßnahmen geplant werden, darunter die Eingangssituation zur Altstadt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Seit einigen Jahren schon wird in der Innenstadt reichlich gearbeitet: die Bahnstraße wurde erneuert, der Rutenwall, der Stadtpark, um nur die größten Veränderungen in der Innenstadt aufzuzeigen. Für all diese Maßnahmen erhält die Stadt seit 2010 eine finanzielle Unterstützung, die sich aus Bundes- und Landesmittel der Städtebauförderung zusammensetzt. Auch wurden neben dem Hof- und Fassadenprogramm die Förderung von Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten einzelner, das Stadtbild prägender und erhaltenswerter Gebäude vorangetrieben.

Kreisverkehr und Althoffstraße werden auf Stadthalle abgestimmt

Auch in den kommenden Jahren werden weitere Maßnahmen im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes fortgeführt. Darunter fällt auch die Revitalisierung der Kathrin-Türks-Halle, die Baugenehmigung soll Ende des Jahres erfolgen, die Sanierung 2020 abgeschlossen sein. Auf die Sanierung abgestimmt werden soll die Neugestaltung des Kreisverkehrs Friedrich-Ebert-Straße/Platz d’Agen und die Umgestaltung der Althoffstraße.

Damit nicht genug, zur Profilierung der Altstadt und zur Steigerung von Wahrnehmung und Image soll die Eingangssituation in der Altstadt verstärkt werden. Namentlich bedeutet dies die Aufwertung des Walsumer und Eppinghovener Tores. In einem Bürgerworkshop wurden gerade diese Punkte von der Bürgerschaft priorisiert. Die Planung soll in diesem Jahr vorgenommen werden und eine Zuwendung aus dem Städteerneuerungsprogramm 2019 beantragt werden.

Anbindung des Rotbachwanderweges an die Altstadt

Sollten die Gelder bewilligt werden, könnte die Maßnahme 2020 beginnen. Der nach dem Workshop favorisierte Entwurf eines Planungsbüros berücksichtigt im Bereich Walsumer Tor auch die städtebaulich-funktionalen Verknüpfungen, wie den Voswinckelshof und die Anbindung des Rotbachwanderweges über das Walsumer Tor an die Altstadt. Die Ausgaben für Planung und Umsetzung der Maßnahme werden auf 991 000 Euro geschätzt. Für die historische Eingangssituation Eppinghovener Tor sollen die Ergebnisse des Fuß- und Radverkehrskonzepts und die Gestaltungselemente des Walsumer Tores aufgegriffen werden. Für diese Maßnahme werden Ausgaben in Höhe von rund 200 000 Euro angesetzt.

Funktionale Mängel am Postplatz

Auch der Postplatz weist städtebaulich-funktionale Mängel auf. Durch eine ansprechende Umgestaltung und Neuordnung will die Stadt die Attraktivität der Friedrich-Ebert-Straße steigern. Maßnahmen hierfür werden auf 521 000 Euro geschätzt. Nach wie vor ist die Stadt am Ankauf des Bahnhofsgebäudes interessiert, da das Gebäude erhebliche städtebauliche und funktionale Defizite aufweist. Eine Entscheidung der Bahn steht allerdings immer noch aus. Wie hoch die Kosten einer Sanierung sind und ob eine Förderung aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ möglich ist, könne derzeit noch nicht abgeschätzt werden.

>>AUSSCHUSSSITZUNG

Die Jahresplanung und der Sachstandsbericht zur Innenstadtentwicklung ist Bestandteil des Planungs-, Umweltschutz-, Grünflächen- und Städteentwicklungsausschusses, der am Montag, 12. März, um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses tagt.

Die weiteren Tagungspunkte beinhalten u. a. den Sachstandsbericht zur Entwicklung Lohberg, die Überarbeitung des Einzelhandelskonzeptes Lohberg und die Bildung einer Lenkungsgruppe „Trabrennbahn“, die sich um das Areal kümmern soll.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik