Eichenprozessionsspinner

Stadt Voerde muss Schulen erneut von Raupen befreien

Die Eichenprozessionsspinner haben zahlreiche Bäume im Voerder Stadtgebier befallen - hier an einem Baum im Wald am Sternbuschweg.

Die Eichenprozessionsspinner haben zahlreiche Bäume im Voerder Stadtgebier befallen - hier an einem Baum im Wald am Sternbuschweg.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Der Eichenprozessionsspinner hält die Stadt Voerde auf Trab. Erneut haben sich die Raupen in der Nähe zweier Schulen ausgebreitet.

Voerde. Der Eichenprozesisonsspinner hält die Stadt Voerde in Atem. Gerade erst hat der städtische Baubetriebshof die Raupen rund um die Erich-Kästner-Schule und die Janusz-Korczak-Schule entfernt – nun sind die Bäume rund um die Schulen erneut befallen, so der Erste und Technische Beigeordnete Wilfried Limke.

Die Stellen werden nach einer Prioritätenliste abgearbeitet

Jeden Morgen erhält Limke einen Lagebericht zum Eichenprozessionsspinner. Offenbar sind seit dem ersten Einsatz in der vergangenen Woche weitere Raupen geschlüpft. Auch aus der Bürgerschaft erhält die Stadt zahlreiche Meldungen zu Nestern der giftigen Raupe. Diese werden nach Priorität und Verfügbarkeit von Personal und Gerät abgearbeitet.

Schulen und Kitas stehen ganz oben auf der Liste, außerdem Stellen, an denen öffentliche Veranstaltungen geplant sind – wie etwa das Reitturnier am vergangenen Wochenende.

In etwa vier Wochen rechnet die Stadt mit einem Ende der Plage

Eine Eiche an der Sandstraße in Spellen nehmen sich die Bediensteten des Baubetriebshofs dennoch am heutigen Donnerstag zwischendurch vor. Anlieger hatten mehrmals um Hilfe gebeten, der befallene große Baum stehe an einer Spielstraße. „Drei bis vier Wochen“, schätzt Limke, werde die Stadt noch mit den Raupen zu kämpfen haben – bis aus den giftigen Raupen Schmetterlinge werden. (aha)

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