Fliehburg

Stadt will Aufträge mit der Caritas kündigen

Auf dem ehemaligen Sportplatz der Fliehburg sollten neue Gebäude errichtet werden. Im Sommer verhängte die Stadt einen Baustopp.

Foto: Heiko Kempken

Auf dem ehemaligen Sportplatz der Fliehburg sollten neue Gebäude errichtet werden. Im Sommer verhängte die Stadt einen Baustopp. Foto: Heiko Kempken

Dinslaken.   Es geht um Bauaufträge für Häuser auf dem ehemaligen Sportplatz „An der Fliehburg“ und „Im Hardtfeld“. Darüber muss der Rat entscheiden.

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Der Streit zwischen der Stadtverwaltung und dem Caritasverband geht in die nächste Runde. Die Verwaltung plädiert dafür, die geschlossenen Bauaufträge für die Errichtung von fünf Gebäuden zu kündigen.

Seit 2011 kümmern sich Mitarbeiter der Caritas um Flüchtlinge. Dafür zahlt die Stadt. Zudem ist der Caritasverband auch mit der Errichtung von Gebäuden für die Unterbringung der nach Deutschland geflüchteten Menschen beauftragt worden.

In diesem Punkt ist im Sommer ein Streit entbrannt. Das führte dazu, dass die Stadt einen Baustopp für fünf Häuser verhängte. Bei diesen Häusern handelt es sich um zwei noch nicht gebaute Häuser auf dem ehemaligen Sportplatz „An der Fliehburg“ und um drei Im Hardtfeld vorgesehene Häuser.

Die Verwaltung begründet ihren Vorschlag damit, dass „nicht so viele Flüchtlinge wie erwarten zugewiesen“ worden sind. Die Investitionssumme gibt die Stadt mit rund 5,5, Millionen Euro an. Über den Vorschlag der Verwaltung wird der Rat entscheiden.

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