Konjunkturpaket

Stockumer Schule steht auf der Sanierungsliste

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

300 000 Euro sollen ins Jugendzentrum fließen

Rund 300 000 Euro sollen aus dem Konjunkturpaket II für die Sanierung der Stockumer Schule in die Hand genommen werden. Dafür hat sich der Betriebsausschuss in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen. Das Votum fiel einstimmig aus. Heute wird der Haupt- und Finanzausschuss über das Thema beraten. Neben energetischen Defiziten weist das Gebäude „erhebliche Mängel im vorbeugenden Brandschutz” auf, wie Wilfried Limke erklärte. Der Betriebsleiter des Kommunalbetriebs Voerde verwies eingangs seiner Stellungnahme auf die „sehr wertvolle Arbeit”, die das Jugendzentrum leiste, und dessen gerade auch für Voerde „hohe soziale Bedeutung”. Er wüsste nicht, wo sonst man eine solche Arbeit machen könne. Die nun anstehende Maßnahme werde eins zu eins mit der Stockumer Schule geplant, sagte Limke. So wird etwa das Dach wärmegedämmt, werden die Fenster erneuert. An der Fassade selbst dagegen wird nicht gearbeitet.

Fertigstellung

im Oktober

Angesichts der Neubaupläne im Schulzentrum Süd und im Fall des Feuerwehrgerätehauses in Spellen (die NRZ berichtete) stellte Georg Schneider (CDU) die Frage in den Raum, ob dies nicht auch für die Stockumer Schule eine Option sei. Wilfried Limke erklärte dazu, dass die avisierten 300 000 Euro für einen Neubau nicht ausreichten. Außerdem werde gesagt, dass das Gebäude in seiner jetzigen Architektur eine Identifikationsbedeutung habe. Auch aus dieser Überlegung heraus ist geplant, die Jugendlichen, wo es möglich ist, bei den Arbeiten mit einzubeziehen.

Im August sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden. Die Fertigstellung ist im Oktober geplant. Außerdem will die Stadt Anwohner-Klagen über Lärm Rechnung tragen. In der Stockumer Schule als öffentlichem Gebäude darf nicht geraucht werden, also wird sich draußen getroffen. Im Außenbereich soll eine Ruhezone entstehen, die für beide Seiten eine Lösung bringt. Darüber hinaus soll der Ein- und Ausgangsbereich des Jugendzentrums verlegt werden – auf die „nachbarabgekehrte Seite”, so Limke.

Kritisch kommentierte Lissy Füllgraf, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, die Deckelung des Betrags für die Sanierung auf 300 000 Euro. Wenn das Geld nicht ausreichen sollte, wolle sie am Ende keine Diskussion „in aller Breite über 8000 bis 10 000 Euro” führen, stellte sie kurz vor der Abstimmung fest.

Der Haupt- und Finanzausschuss tagt heute ab 17 Uhr im kleinen Sitzungssaal (Raum 137) des Rathauses.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben