Tierhilfe

Verletzter Meister Adebar aus Spellen bekam schnelle Hilfe

Der Storch aus Spellen hat jetzt im Wildpark Anholter Schweiz ein neues Zuhause gefunden.  

Der Storch aus Spellen hat jetzt im Wildpark Anholter Schweiz ein neues Zuhause gefunden.  

Foto: Tierhilfe Dinslaken-Voerde / PR

Voerde.  Tierschützer nahmen sich in Spellen eines verletzten Storches an. Dem Vogel musste der Flügel amputiert werden. Nun lebt er in einem Wildpark.

Vor einigen Tagen fiel Passanten auf einem Feld in Spellen ein verletzter Storch auf, der gerade im Begriff war, auf die Rheinstraße zu laufen. Eine Tierschützerin des Vereins Tierhilfe Dinslaken-Voerde und ihr Ehemann nahmen sich des Schreitvogels an und fingen ihn ein.

Sie brachten den verletzten Storch zu einem Schermbecker Tierarzt. Dort musste ihm der Flügel amputiert werden. Wodurch sich Meister Adebar die Verletzungen zugezogen hatte, ist unklar, wie Mareike Tiemann, erste Vorsitzende der Tierhilfe Dinslaken-Voerde, auf Nachfrage der NRZ erklärte. Nun hat der Storch aus Spellen im Westmünsterland nahe der Grenze zu den Niederlanden ein neues Zuhause gefunden: Weil der stolze Stelzvogel nicht mehr fliegen und wegen daher fehlender Fluchtmöglichkeit vor Feinden nicht weiter in freier Natur leben kann, wurde er am nächsten Tag in den Wildpark Anholter Schweiz gebracht. Dort befinde er sich nun in der Gesellschaft von Artgenossen, berichtet die Tierhilfe-Vorsitzende Mareike Tiemann.

Ein großer Dank gelte dem Ordnungsamt der Stadt Voerde, das die Kosten dafür anstandslos übernommen habe. Die Tierhilfe sei immer wieder froh, das Ordnungsamt Voerde zu haben. Der Verein erfahre von dort „jederzeit Hilfe“. (P.K.)

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