Erdgasfernleitung

Voerde: Zeelink-Gaspipeline steht kurz vor der Rheinquerung

Auf einer Fläche an der Straße „Auf dem Kiwitt“ im Voerder Gewerbegebiet „Grenzstraße“ wird ein Zeelink-Rohrhauptlagerplatz eingerichtet.

Auf einer Fläche an der Straße „Auf dem Kiwitt“ im Voerder Gewerbegebiet „Grenzstraße“ wird ein Zeelink-Rohrhauptlagerplatz eingerichtet.

Foto: Manfred Foltin / PR

Voerde.  Die Zeelink-Pipeline wird am 16. Oktober von Rheinberger Gebiet aus durch den Rhein gezogen. In Voerde kündigt sich Verlegung auch andernorts an.

Die geplante Verlegung der umstrittenen Erdgasfernleitung „Zeelink“ kündigt sich seit einigen Wochen nicht nur am Rhein bei Ork, sondern seit einigen Tagen auch andernorts im Gebiet der Stadt Voerde an. Kürzlich wurden die ersten Rohre in das Gewerbegebiet Grenzstraße transportiert. Auf einer Fläche an der B8 und der Straße Auf dem Kiwitt entsteht der Rohrhauptlagerplatz für die Region – für Voerde und Hünxe, wie Helmut Roloff, Sprecher der Open Grid Europe GmbH, auf Anfrage der NRZ erläutert. Das in Essen ansässige Unternehmen wurde mit der Errichtung der Gaspipeline beauftragt, Vorhabenträgerin ist die Zeelink GmbH & Co. KG.

Bisher seien auf Voerder Stadtgebiet noch keine Rohre verlegt worden, wann dies erfolgt, stehe noch nicht fest. Dies hänge von der Wetterlage ab. Aus Süden kommend quert die Gaspipeline in Rheinberg-Wallach den Rhein und verläuft weiter auf Voerder Stadtgebiet.

Der dafür gebaute Düker – ein Rohrleitungsabschnitt, mit dem in offener Bauweise Gewässer unterquert werden – wird am Mittwochvormittag (16. Oktober) von einer Seilwinde auf der rechten Rheinseite durch den Fluss gezogen. Vorher wird das 525 Meter lange und mehr als 1000 Tonnen schwere Bauwerk auf Rheinberger Seite getauft. (P.K.)

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