Kundgebung

„Voerde zeigt Flagge“: Kundgebung gegen Rechts am Samstag

Vergangenen Samstag demonstrierten rund 300 Menschen in Wesel gegen rechts und die AfD. Die Partei verlegte ihr Treffen nach Voerde – nun rufen die Ratsvertreter auch hier zu einer Kundgebung auf.

Vergangenen Samstag demonstrierten rund 300 Menschen in Wesel gegen rechts und die AfD. Die Partei verlegte ihr Treffen nach Voerde – nun rufen die Ratsvertreter auch hier zu einer Kundgebung auf.

Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services

Voerde.  Die Ratsvertreter aus Voerde laden für Samstag zu einer Kundgebung gegen Rechts ein. Anlass dafür: das AfD-Treffen in der „Gaststätte Jedermann“.

„Voerde zeigt Flagge“ – unter diesem Motto rufen SPD, CDU, Grüne, FDP, Wählergemeinschaft Voerde (WGV) und der Einzelvertreter Hans-Peter Bergmann für Samstag, 7. März, um 11 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Rathausplatz auf.

Anlass dafür ist eine AfD-Veranstaltung, die am vergangenen Wochenende in der „Gaststätte Jedermann“ (früher Zur Kutsche) in Voerde stattgefunden hatte (die NRZ berichtete). Dort hatte unter anderem der stellvertretende AfD-Bundessprecher Stefan Brandner gesprochen. Das Treffen der AfD hatte ursprünglich im Kaiserhof in Wesel stattfinden sollen – der Pächter des Kaiserhofes sprach aber ein Hausverbot gegen AfD-Bundessprecher Brandner aus, weshalb die Partei den Veranstaltungsort nach Voerde verlegte.

„Kein Platz für Extremisten am linken und rechten Rand“

Dies habe, so die Voerder Parteivertreter zu großer Verunsicherung in der Stadt geführt. Nun wolle man „ein klares Zeichen setzen, dass in Voerde kein Platz ist für Extremisten am linken und rechten Rand des gesellschaftlichen und politischen Spektrums“.

Die Moderation der Veranstaltung wird Heiko Dringenberg, ehemaliger Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Götterswickerhamm, übernehmen. Neben Bürgermeister Dirk Haarmann werden auch die ehemaligen Bürgermeister Dr. Ulrich Krüger und Leonhard Spitzer, Michael von Meerbeck als Sprecher des Bündnisses für Demokratie und Toleranz im Kreis Wesel, die evangelische und katholische Kirchen sowie die muslimische Gemeinde und ein Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes erwartet.

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