Aktion

Voerder Bürger hüllen grünen Riesen in weihnachtliches Kleid

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Um in die höheren Regionen des Weihnachtsbaums gelangen zu können, war ein Hubsteiger im Einsatz.

Um in die höheren Regionen des Weihnachtsbaums gelangen zu können, war ein Hubsteiger im Einsatz.

Foto: Privat/PR / NRZ

Voerde.  Trotz schlechten Wetters fanden sich zu der Tannenbaum-Schmückaktion des Gentlemen’s Clubs Voerde 80 Menschen auf dem Rathausplatz ein.

Das Wetter hätte dem Anlass entsprechend wahrlich besser sein können – doch trotz Regens fanden sich am späten Sonntagnachmittag etwa 80 Bürgerinnen und Bürger auf dem Rathausplatz ein, um gemeinsam den dort aufgestellten, noch kahlen Weihnachtsbaum zu schmücken. Diesmal sei es ruhiger als in den Vorjahren gewesen, bilanzierte Stefan Schmitz vom Gentlemen’s Club Voerde, der wieder zur Teilnahme an der Aktion aufgerufen hatte. Der Regen zollte am Ende doch seinen Tribut. Im vergangenen Jahr hätten etwa 120 Menschen den Weg in die Stadtmitte vor das Verwaltungsgebäude gefunden, berichtet Schmitz.

Dem Ansinnen, die stolze Nordmanntanne in ein buntes, leuchtendes Kleid zu hüllen, tat das nicht gerade ideale Wetter keinen Abbruch. Lichterketten sowie mitgebrachte Kugeln & Co. zieren nunmehr den grünen Riesen, der in der Nachbarschaft zum stählernen Koloss auf dem Rathausplatz, dem Rheinpegel, aufgestellt wurde. Auch Selbstgebasteltes wurde von Bürgerinnen und Bürgern mitgebracht. Steffen Schwarzkamp, Leiter der Voerder DLRG-Ortsgruppe, etwa war mit seinem Sohn zu Gast und hängte selbst ausgesägten Holzschmuck an den Baum, wie Schmitz erzählt. Musikalisch begleitet wurde die Aktion vom Frauenchor „Pro musica“.

Die stattliche Nordmanntanne, die vorher in einem Voerder Garten stand und dort weichen musste, ist etwa zehn bis elf Meter hoch. Damit auch die höheren Regionen erreicht werden konnten, war am Sonntag ein Hubsteiger im Einsatz. In den Korb wagte sich auch Bürgermeister Dirk Haarmann und befestigte rote Schleifen am Weihnachtsbaum.

Wer möchte, kann auch weiterhin Deko an die schmucke Tanne hängen – wegen der Verletzungsgefahr darf diese aber nicht aus Glas sein, wie Schmitz betont. Der Weihnachtsbaum bleibt bis Anfang Januar stehen, um die „Heiligen Drei Könige“ wird er wieder abgebaut. (P.K.)

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