OSTERN

Was Politiker ihren Bürgern ins Nest legen

Ostereier, wie das Leben selbst: der Hünxer SPD-Chef Jan Scholte-Rehgestaltete zwei Eier.

Foto: Gerd Hermann

Ostereier, wie das Leben selbst: der Hünxer SPD-Chef Jan Scholte-Rehgestaltete zwei Eier. Foto: Gerd Hermann

Dinslaken/Voerde/Hünxe.   Die NRZ hat Politiker aus Dinslaken, Voerde und Hünxe gebeten, ein Osterei für ihre Bürger zu gestalten. Hier sind die Ergebnisse.

Ein Ei für eine unserer drei Kommunen und für Sie, liebe Leserinnen und Leser, zu gestalten: Darum haben wir einige Kommunalpolitiker aus Dinslaken, Voerde und Hünxe vor Ostern gebeten. Dazu wollten wir wissen, was sie ihren Bürgerinnen und Bürgern zu Ostern ins Nest legen möchten – sowohl persönlich als auch politisch –, wie sie Ostern dieses Jahr verbringen, und wir haben sie darum gebeten, ein paar erläuternde Worte zur Gestaltung der Eier zu geben. Fünf Politiker haben mitgemacht. Hier ihre Antworten.

„Bunt und vielfältig wie Hünxe“

Hünxes Bürgermeister Dirk Buschmann (parteilos) hat sein Straußenosterei „natürlich, bunt und vielfältig, so wie Hünxe“ gestaltet, wie er sagt. Das Ei ist mit einem Muster aus bunten Puzzleteilen und der Zahl 925.

„Dies deutet auf unsere Aktion ‘Sei ein Teil des Ganzen’ hin, welche im Rahmen unserer 925 Jahr-Feier am 2. September 2017 durchgeführt wird.“ An diesem Tag, so Buschmann, werden

Vertreter von Hünxer Firmen und Vereinen aus mehreren hundert Puzzleteilen ein großes Puzzle gestalten – und damit zum Ausdruck bringen, dass sie ein Teil von Hünxe sind und zur Vielfalt des Ortes beitragen.


Ganz viele Wünsche für Dinslaken

Dinslakens Linken-Politikerin Cigdem Kaya hat ein großes, rotes Ei gebastelt – darauf „all

die lebenswerten Dinge in unserem Leben, für die es sich zu engagieren lohnt.“ Dazu gehört „der Erhalt der kulturellen Vielfalt, wie unsere Burghofbühne, unsere Schwimmbäder aber auch andere Freizeitaktivitäten.“ Sie wünscht „ein frohes Osterfest und ein friedliches Beisammensein“ Das, so Kaya, seien auch die Stichpunkte, die sie sich im Allgemeinen wünsche: „ein

buntes, gemeinsames, friedliches und respektvolles Zusammenleben aller Menschen in Dinslaken - ganz gleich welcher Herkunft, Nation, Religion, Hautfarbe oder sexuellen Ausrichtung“.

Cigdem Kaya hat Ostern eine Tour durch Europa gemacht.


Drei Ostereier von der Nordsee - und ein Appell für Dinslaken

Dinslakens CDU-Fraktionsvorsitzender Heinz Wansing erreichte unsere Anfrage auf Norderney. Gestaltet hat er die drei Hühnereier deshalb auch mit seinen „sehr lebendingen Eindrücken“ von der Nordseeinsel; mit Leuchtturm, Drachen und dem Blick über Dünen aufs Meer. Neben einer „gesunden und zufriedenen

Zukunft“, die er den Dinslakenern wünscht, bittet er sie, „wachsam zu sein und die faulen Eier rechtzeitig aus dem Nest zu werfen. Das gilt für unsere Stadt wie für unser Land“.



„Mehr Wertschätzung“ untereinander in Voerde

Voerdes Kommunalpolitikerin und Heilpädagogin Gaby Rohr (Grüne) hat ihr ausgeblasenes Hühnerei bei der Arbeit im Ev. integrativen Familienzentrum Möllen gemeinsam mit

den Kindern gefertigt. „An der Technik, mit der dieses Ei gefärbt wurde, gefällt mir die Einfachheit, mit der dieser tolle Effekt erzielt wurde.“ Die Feder sei die Idee einer Kollegin gewesen und peppe den „Eier-Stecker“ für den Blumentopf zusätzlich auf.

Bei den Voerder Bürgern möchte sie „für mehr Entspanntheit und Wertschätzung im Kontakt miteinander werben“. Gaby Rohr

hat Ostern im Kreise ihrer Familie verbracht.

Zwei Hünxer Eier - wie das Leben selbst

Hünxes SPD-Parteichef Jan Scholte-Reh hat zwei Eier gestaltet: „Wie das Leben selbst, welches in unterschiedlichsten Farben und Formen existiert.“ Er wünscht den Bürgern „Frieden, Ruhe und Vertrauen. Gerade

Vertrauen, das im Christentum eine große Rolle spielt, müssen wir jeden Tag aufs Neue – gerade in schwierigen Zeiten – fassen. Vertrauen zueinander. Vertrauen in die Zukunft. Vertrauen darauf, das richtige zu tun. Damit verbunden der Mut, sich den großen und kleinen Veränderungen in unserer Welt und im eigenen Leben zu stellen.“ Jan Scholte-Reh hat das

Osterfest daheim mit seiner Familie in Bruckhausen verbracht.

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