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Wenig Nachfrage: Sommerleseclub Dinslaken mit neuem Konzept

Leseratten aufgepasst, in den Sommerferien findet der Sommerleseclub in Dinslaken mit neuem Konzept statt.

Leseratten aufgepasst, in den Sommerferien findet der Sommerleseclub in Dinslaken mit neuem Konzept statt.

Foto: Christian Creon

Dinslaken.   Der Sommerleseclub der Stadtbibliothek Dinslaken hat ein neues Konzept. Kaum noch Kinder hatten Interesse an dem Lesewettbewerb.

Dieser Sommer wird nicht langweilig für die Dinslakener Kinder. Neben den abenteuerlichen Kifeta wartet auch die Stadtbibliothek mit einem vollkommen neuen Konzept des bekannten Sommerleseclubs auf. Erstmals können nicht nur Kinder teilnehmen sondern auch Erwachsene – und zwar ganz solo, mit Kindern als Eltern-Kind-Team oder Großeltern-Enkel-Team, als Leseclub oder wie auch immer, es sind keine Grenzen gesetzt. Ob Abenteuerromane, Tiergeschichten, Sach- und Hörbücher, ob Belletristik für Erwachsene – alles kann und darf ausgeliehen werden.

Die Auswahl der Bücher ist den Lesern überlassen

„Früher stellten die Bibliotheken eine Auswahl an Büchern zusammen, das ist heute den Lesern selbst überlassen“, berichtet Bibliothekarin Birgit Vengels-Heinser. „Drei Bücher waren in der Vergangenheit vorgeschrieben, die die Kinder lesen mussten. Anschließend verfassten sie eine Inhaltsangabe. Doch das fiel den Kindern immer schwerer, zum Schluss gab es kaum noch Interessenten“, so die Bibliothekarin. Es war Zeit für den Verband, ein neues Konzept zu entwickeln und den einzelnen Bibliotheken anzubieten. Es kam an und Dinslakens Stadtbibliothek ist wieder dabei.

Am 9. Juli geht es los

Also ran an die Bücher, heißt es ab dem 9. Juli. In den Ferien darf gelesen werden was das Zeug hält. Ob daheim auf der Couch, auf dem Liegestuhl im Garten oder als Gruppe im Lesegarten der Bibliothek – alles gilt. Ob das Logbuch noch analog oder digital ausgefüllt wird, auch das bleibt jedem selber überlassen. Wie es geschmückt wird ebenfalls. Selbst bei den drei Büchern, die gelesen werden müssen, nimmt man es nicht mehr so ganz streng. „Wir bieten auch Kreativtage und Leseaktinen an“, so Silke Burkhardt, Organisatorin der Aktion und Ansprechpartnerin der Sommerleseratten. Ein zu lesendes Buch kann also auch durch einen Vorlesetag oder ein Hörbuch ersetzt werden. Und vielleicht macht das Lesen so viel Spaß, dass man gar nicht mehr aufhören kann. „Manche Kinder haben bis zu 30 Bücher gelesen, andere halt nur die drei benötigten“, sagt Vengels-Heinser. Aber viele hätten dadurch ihren Zugang zur Bücherei gefunden – das eigentliche Ziel der Sommeraktion.

Abschlussparty im September

Im September dann wird es mit allen Teilnehmern eine Abschlussparty geben. Um eine Urkunde und den Lese-Oskar zu bekommen, ist es wichtig, die ausgefüllten und kreativ gestalteten Logbücher bis zum 31. August wieder in der Bibliothek abzugeben. „Wir werten die Bücher dann aus und vergeben dann den Lese-Oskar“, erzählt Silke Burkhardt. die Kriterien dafür sind nicht vorbestimmt. „Die ergeben sich nach Lektüre der zurückgegeben Logbücher.“ Weitere Infos über das Online-Logbuch, die Lesetage und mehr gibt’s unter www.sommerleseclub.de .

So meldet man sich an

Anmeldungen sind ab Dienstag, 9. Juli, 10 Uhr, in der Kinderbibliothek möglich. Dort bekommt jeder Teilnehmer die notwendigen Materialien, wie beispielsweise das Logbuch. Wer noch keinen Bibliotheksausweis hat, kann ihn dort erwerben.

Auch die Erwachsenen melden sich bitte in der Kinderbibliothek an. Am 31. August müssen die Logbücher wieder in der Bibliothek abgegeben werden. Das ist wichtig für die Auswertung. Denn am 12. September erfolgt die Abschlussparty

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