Bedürftige

Wunderfinder-Weihnachtsfeier für Obdachlose und Bedürftige

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Ludger Krey und Bianka Lakomski, der Vorstand der Wunderfinder in Dinslaken, spielten bei der Weihnachtsfeier für Obdachlose und Bedürftige Kellner.

Ludger Krey und Bianka Lakomski, der Vorstand der Wunderfinder in Dinslaken, spielten bei der Weihnachtsfeier für Obdachlose und Bedürftige Kellner.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Der Dinslakener Verein Wunderfinder richtete eine Weihnachtsfeier für Bedürftige und Obdachlose aus. Für ein paar Stunden Auszeit vom Alltag.

Auch in Pandemiezeiten denken die Wunderfinder an die Obdachlosen und Bedürftigen in Dinslaken und haben für sie eine Weihnachtsfeier unter Corona-Bedingungen organisiert.

Im Hinterhof des Vereinsheim an der Wilhelm-Lantermann-Straße hatten sie eine kleine Weihnachtslandschaft mit Zelten aufgebaut. Damit alle sicher sind, hat man entschieden, alle – geimpft oder nicht geimpft – vorher zu testen. Danach konnten die Gäste an den liebevoll dekorierten Tischen Platz nehmen.

Ein Festessen - mit Bedienung

Zum Warmwerden gab es heißen Kinderpunsch oder Kaffee. Es wurde jeder am Tisch bedient. Die Mitglieder der Wunderfinder waren als eine Art „Kellner“ unterwegs. Die Menschen sollten entspannen und ihrem Alltag entfliehen können. Das Mahl begann mit einer heißen Rindfleischsuppe. „Wow ist die lecker“, lobten die Gäste. Auf der Speisenkarte standen Klöße oder Kartoffeln, Rouladen oder Braten und als Gemüse Speckbohnen oder Rotkohl – ein Festessen. Die Vereinsmitglieder spurteten immer wieder zwischen den Tisch und dem Vereinsheim hin und her und es wurde genussvoll geschlemmt. Als Nachtisch gab es noch Tiramisu und Schokoladen-Mousse.

„Das Reden hilft vielen über Ihre Probleme hinweg“

„Es ist wichtig, dass wir mit den Leuten mal wieder zusammensitzen können. Das Reden hilft vielen über Ihre Probleme hinweg“ so Bianka Lakomski, zweite Vorsitzende der Wunderfinder. Der Weihnachtsmann war natürlich auch dabei und auch er saß zwischen den Menschen, um Ihnen zuzuhören. Nach dem Essen gab es eine kleine Tombola und der Weihnachtsmann übergab die Weihnachtstüten, die durch viele Spender in den letzten Wochen abgegeben wurden. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie gut es den Menschen in diesen paar Stunden geht“ resümierte Ludger Krey: „Der Glanz in den Augen ist unser Antrieb“. Immer wieder hätten sich die Menschen bedankt – „es wurde nichts als Selbstverständlichkeit angenommen.“ Der Verein bedankt sich „bei allen Helfern, Unterstützern und Spendern und wünscht allen ein schönes Weihnachtsfest und vor allem viel Gesundheit in 2022.“

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