Dortmunder Kandidatin

Bachelor 2018: Davor hat Lisa Rautenberg aus Dortmund Angst

Dortmund.  Die Dortmunderin Lisa Rautenberg ist eine von 22 Kandidatinnen der neuen Staffel von „Der Bachelor“. Aber vor einer Sache hat sie Angst.

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Lisa Rautenberg ist in Unna geboren und als Kind nach Dortmund gezogen. Mittlerweile lebt sie in der Aplerbecker Mark und arbeitet als Kosmetikerin. Warum sie bei der Sendung mitmacht, wie sie den Bachelor von sich überzeugen will und was ihre Familie zu dem allen sagt, das hat sie Redakteurin Jana Klüh im Interview erzählt.

Glauben Sie an die große Liebe?

Lisa Rautenberg: Ja, glaube ich.

Und glauben Sie, Sie können sie beim Bachelor finden?

Rautenberg: Ich hoffe es natürlich. Ob ich sie wirklich finde, ist eine andere Frage. Das weiß ich nicht.

Warum machen Sie beim Bachelor mit?

Rautenberg: Ich habe mich dazu entschieden, weil ich denke, dass es eine schöne Möglichkeit ist, sich zu verlieben. Es heißt nicht, dass das auch zwangsläufig passiert, es kann ja auch nach hinten losgehen. Aber ich denke schon, dass die Chance auf jeden Fall gegeben ist.

Hat es auf die „normalen“ Wege bislang nicht geklappt, jemanden zu finden?

Rautenberg: Ich war lange in einer Beziehung. Bei mir ist es leider so, dass ich sehr wählerisch bin. Es muss von Anfang an sehr viel passen und heutzutage ist es auch nicht mehr so einfach, jemanden kennenzulernen. Deswegen habe ich mich entschieden, es so zu probieren.

Es gibt noch 21 andere Kandidatinnen, die um den Bachelor buhlen. Haben Sie sich eine Strategie überlegt, wie Sie ihn von sich überzeugen?

Rautenberg: Nein. Ich bin eine Kämpferin. Und ich bin einfach ich selbst. Ich glaube, wenn man nicht schauspielert und nichts macht, was nicht echt ist, ist man gut dabei.

Viele Kandidatinnen machen auch beim Bachelor mit, um bekannt zu werden. Erhoffen Sie sich das auch?

Rautenberg: Nein, eigentlich nicht. Sagen wir mal so: Ich bin ja von Beruf Make-Up-Artistin und da wird es auch viele Mädels geben, die mich beobachten und sich die Sendung ansehen. Wenn es so sein sollte, dass mich die Leute gut finden, ist das schön. Aber das ist nicht der Grund, warum ich mich beworben habe.

In so einer Sendung gibt man auch Privates preis. In den vergangenen Staffeln gab es auch oft Küsse vor der Kamera. Wie gehen Sie damit um?

Rautenberg: Ich glaube, das kommt auf den Moment an und wie man sich gerade fühlt. Ich habe aber immer gesagt, dass ich das vor der Kamera nicht wollen würde. Ich weiß ja, dass das viele Leute sehen werden, auch meine Familie. Ich würde da nicht zu weitgehen, das ist privat.

Was hat Ihre Familie dazu gesagt, dass Sie bei der Sendung mitmachen?

Rautenberg: Ein Teil hat sich gefreut, ein Teil war geschockt. Nicht im negativen Sinne, sondern, dass ich mich traue mitzumachen und auf diesem Wege jemanden kennenlernen möchte. Meine Familie, Freunde, Arbeitskolleginnen stehen alle komplett hinter mir. Sie waren überrascht, aber sie freuen sich alle.

Welche Eigenschaften muss denn der Bachelor mitbringen?

Rautenberg: Er sollte ehrlich, liebevoll und humorvoll sein, mit beiden Beinen im Leben stehen. Er sollte wissen, was er will. Und mich zum Lachen bringen können. Das ist das wichtigste für mich.

Was machen Sie, wenn er nicht Ihr Typ ist?

Rautenberg: Dann werde ich die Situation erst mal beobachten. Klar, man kann in den ersten ein, zwei Sekunden meistens schon gut einschätzen, ob jemand sein Typ ist oder nicht. Aber man sollte auch keine vorschnellen Entscheidungen treffen. Falls er aber auch nach näherem Kennenlernen für mich nicht infrage kommt, bin ich trotzdem weiter nett und sympathisch, werde ihm das aber sagen und die Sendung verlassen.

Haben Sie Angst vor Zickereien mit den anderen Kandidatinnen?

Rautenberg: Ja, auf jeden Fall. Es sind ja 22 Mädels und ganz verschiedene Charaktere. Ich denke schon, dass es da Zickenkrieg geben wird. Klar, ich bin auch manchmal eine Zicke. Welches Mädchen ist das nicht? Aber ich bin eher der Kumpeltyp und ich hasse Streitereien. Nur ist das unter 22 Frauen ja fast gar nicht zu vermeiden.

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