Feuerwehr-Einsätze

Zwei Menschen sterben bei Bränden in Dortmund und Werdohl

In Dortmund war das Feuer in einer Wohnung ausgebrochen.

In Dortmund war das Feuer in einer Wohnung ausgebrochen.

Foto: Feuerwehr Dortmund

Dortmund/Werdohl.  In Dortmund brannte es in einer Wohnung, in Werdohl im Dachgeschoss. Zwei Menschen sind dabei am Wochenende ums Leben gekommen.

Bei zwei Bränden sind in der vergangenen Nacht zwei Menschen gestorben. In Dortmund war der Alarm bei der Feuerwehr um 5.27 am Pfingstsonntagmorgen eingegangen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits schwarzer Rauch aus zwei Fenstern im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses an der Davidisstraße. Nach kurzer Zeit fanden die Atemschutztrupps einen Mann in der brennenden Wohnung. Mit Unterstützung eines Notarztes wurde der Mann sofort vor Ort reanimiert. Jedoch kam für ihn jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unglücksstelle.

Die Feuerwehr konnte die Wohnung löschen und ein Ausbreiten des Feuers auf weitere Gebäudeteile verhindern. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte vor Ort. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei ermittelt.

In den Mittagsstunden fanden Polizei und Feuerwehr den Toten

Bei dem Brand in Werdohl mussten die Feuerwehren aus der Stadt und aus Neuenrade ein Übergreifen der Flammen in dem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt auf die Stadtbücherei nebenan und andere Gebäude verhindern. Das Feuer war am Pfingstsonntagmorgen gegen 3.45 Uhr ausgebrochen. Der Dachstuhl brannte komplett nieder.

In den Mittagsstunden fanden Feuerwehr und Polizei einen Toten in der Wohnung. Dessen Identität ist noch ebenso unklar wie die Brandursache. Der Leichnam soll obduziert werden. Die Feuerwehr hat eine Brandwache aufgestellt. Das Haus ist derzeit nicht begehbar. Die anderen Bewohner wurden anderweitig untergebracht oder sind bei Verwandten oder Bekannten untergekommen. In dem Haus waren acht Personen gemeldet.

Update 5. Juni 2020: Wie die Polizei am Freitag mitteilte, ist der Tote in Werdohl am Donnerstag obduziert und identifiziert worden. Es handele es sich um den 54-jährigen Wohnungsinhaber. Polizei und Brandsachverständiger waren am Donnerstag noch einmal am Ort des Geschehens. Nach den bisherigen Erkenntnissen könne ein "Fremdverschulden" an der Brandursache "mit hoher Wahrscheinlichkeit" ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen dauerten an.

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