Kultur

17. Japantag wird zur „Ode an die Freundschaft“

Stimmten auf den 17. Japantag ein (von links): Toru Yamaguchi, Ryuta Mizuuchi, Tobias Traupel, Thomas Geisel, Dietmar Henning, Frank Schrader und  Jürgen Bielor.

Foto: Daniel Helbig

Stimmten auf den 17. Japantag ein (von links): Toru Yamaguchi, Ryuta Mizuuchi, Tobias Traupel, Thomas Geisel, Dietmar Henning, Frank Schrader und Jürgen Bielor. Foto: Daniel Helbig

Düsseldorf.   Im Düsseldorfer Rathaus wurde das Programm der diesjährigen Feierlichkeiten vorgestellt. Auch am 26. Mai wird der Tag mit einem Feuerwerk enden.

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100 Jahre ist es her, dass Beethovens 9. Sinfonie in Japan das erste Mal aufgeführt wurde. Dort wird sie bis heute traditionell zum Jahresende gespielt. Die Aufführung des vierten Satzes der Sinfonie, der weithin als „Ode an die Freude“ bekannt ist, wird ein erster Höhepunkt des zum 17. Mal stattfindenden Japan-Tags am 26. Mai in Düsseldorf sein. Um 12.30 Uhr spielen auf der Hauptbühne am Burgplatz die japanische Heeres-Zentralband und das Musikkorps der Bundeswehr das weltberühmte Stück. Neben weiteren musikalischen Darbietungen, wie dem Auftritt der“Samurai J Band feat. Rika Sato“ um 21.45 Uhr (ebenfalls auf dem Burgplatz), wird auch die diesjährige Ausgabe des Freundschaftsfestes mit insgesamt 90 Zelten entlang der Rheinuferpromenade mannigfaltige Einblicke in die Kultur des Landes der aufgehenden Sonne geben.

„Bei Fortuna Düsseldorf gibt es zwei japanische Spieler, in Köln nur einen.“

Alleine 20 Zelte widmen sich der kulinarischen Landschaft Japans, dessen Düsseldorfer Generalkonsul Ryuta Mizuuchi auch weiß, warum die Fortuna in der nächsten Saison wieder in der ersten Liga und der 1. FC Köln in der zweiten Bundesliga spielen wird: „Bei Fortuna Düsseldorf gibt es zwei japanische Spieler, in Köln nur einen.“ Zustimmendes Gelächter im Rathaus zeigt dabei, wie eng die Beziehung der Landeshauptstadt zu dem Land auf der anderen Seite des Globus sind. Doch nicht nur der Sport verbindet die beiden Partner. Auch das vor der Ratifizierung stehende Freihandelsabkommen Jeepa, zwischen der EU und Japan, sorgt auf wirtschaftlicher Seite für fröhliche Stimmung im Saal. Um die „Zukunft der Automobilität“ wird es deswegen auch beim Wirtschaftstag Japan 2018 gehen, der am 28. Mai stattfindet und zum erweiterten Programm des Japantages gehört.

Keine echten Samuraischwerter

Und auch viele verkleidete „Cosplayer“ werden zur größten Tagesveranstaltung im Kalender der Stadt Düsseldorf wieder erwartet. Das ist unter anderem auch ein Grund dafür, warum Jürgen Bielor, Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz bei der Düsseldorfer Polizei als einziger im Raume die allgemeine Vorfreude ein wenig ernsthafter eindämpft: „Echte Samuraischwerter, oder solche die täuschend ähnlich aussehen, bleiben zu Hause.“ Ansonsten sieht sich die Polizei auf das Fest vorbereitet. Mehrere hundert Beamten werden die Feier begleiten.

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