Kontaktsperre

20 Personen grillen in Düsseldorf trotz Kontaktverbot

Die Polizei Düsseldorf kontrolliert an der Rheinufer-Promenade. Auch im restlichen Stadtgebiet sind die Beamten unterwegs, um die Einhaltung der Regelungen zur Kontaktsperre zu überprüfen.

Die Polizei Düsseldorf kontrolliert an der Rheinufer-Promenade. Auch im restlichen Stadtgebiet sind die Beamten unterwegs, um die Einhaltung der Regelungen zur Kontaktsperre zu überprüfen.

Foto: David Young

Düsseldorf.  Seit Inkrafttreten der Kontaktsperre wegen des Coronavirus rückte die Düsseldorfer Polizei zu 123 Einsätzen mit Pandemiebezug aus.

Die Düsseldorfer Polizei kontrolliert – wie auch in anderen Städten – die Einhaltung des am vergangenen Samstag von Bund und Ländern beschlossenen Kontaktverbots. Viele der Meldungen, die bei den Beamten eingehen, gebe man an das Ordnungsamt weiter, erklärte ein Sprecher. Seit vergangenen Samstag rückte die Polizei jedoch selber zu 123 Einsätzen mit Pandemiebezug aus.

Grillfest bei Frühlingswetter

Die Meldungen umfassen dabei unerlaubtes Aufhalten auf Spielplätzen oder Jugendliche, die in Gruppen trinken. Am Mittwoch wurde die Polizei zu sechs Corona-Einsätzen gerufen. Der brisanteste dürfte jener am Lessingplatz in Düsseldorf-Oberbilk sein, wo rund 20 Personen bei schönstem Frühlingswetter gemütlich grillten, wie der Sprecher berichtete.

Um eine Straftat handele es sich erst ab 10 Personen, so der Sprecher. Bei einer geringeren Personenanzahl spreche man mit den Menschen und weise sie auf die Regelungen hin. Die Beamten fahren viel herum und kontrollieren. Auch hänge die Zahl der Einsätze vom Wetter ab.

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