Unfall

40-Jähriger stirbt im Autobahndreieck Düsseldorf-Süd

Im Autobahnkreuz Eller gab es am frühen Morgen einen schweren Unfall.

Foto: Stephan Eickershoff/Funke Foto Services (Archiv)

Im Autobahnkreuz Eller gab es am frühen Morgen einen schweren Unfall. Foto: Stephan Eickershoff/Funke Foto Services (Archiv)

Düsseldorf.  Bei einem Unfall auf der A46 ist am Morgen ein 40-jähriger Düsseldorfer gestorben. Auto kam von der Fahrbahn ab. Fahrer womöglich unter Alkohol.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Am Autobahndreieck Düsseldorf-Süd ist ein Mann am Donnerstagmorgen tödlich verunglückt. Ein weiterer wurde lebensgefährlich verletzt. Beide Männer saßen in einem silberfarbenen Ford Focus. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der Fahrer von der Autobahn 46 auf die A59 in Richtung Leverkusen wechseln, wie die Polizei mitteilte. Dabei sei das Auto von der Fahrbahn abgekommen und in einen Grünbereich innerhalb des Autobahndreiecks geschleudert.

Die Identität der Männer war am Mittag laut Polizei noch nicht ganz geklärt. Der Beifahrer, der bei dem Unfall ums Leben kam, sei ein 40-Jähriger aus Düsseldorf gewesen. Zum Fahrer hieß es, es handle sich vermutlich um einen 35-Jährigen. Er liege mit lebensgefährlichen Verletzungen in einem Krankenhaus, teilte die Polizei am Mittag mit. Beim Beifahrer sei noch versucht worden, ihn im Autowrack wiederzubeleben. Doch das blieb ohne Erfolg.

Autofahrer könnte alkoholisiert gewesen sein

Zur Unfallursache gab es laut Polizei am Mittag erste Vermutungen: "Im Krankenhaus ergaben sich Hinweise darauf, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol gestanden haben könnte. Ihm wurden Blutproben entnommen, zudem muss seine Identität noch zweifelsfrei festgestellt werden."

"Der Unfallwagen war von der Autobahn aus nicht zu sehen", sagte am Morgen ein Feuerwehrsprecher. Um 3.01 Uhr war die Feuerwehr von der Polizei alarmiert worden. Die sei zuvor um 2.35 Uhr zu der Stelle gerufen worden, um ein Verkehrsschild zu entfernen, das auf der Fahrbahn lag. Erst dabei hätten die Polizisten entdeckt, dass ein Auto verunglückt war. "Das Fahrzeug lag auf dem Dach, um die Insassen zu befreien, waren hydraulische Rettungsgeräte nötig", berichtete die Feuerwehr.

Feuerwehrtaucher durchsuchten Regenrückhaltebecken nach weiteren Unfallopfern

Für eine besondere Dramatik sorgte die Aussage des Fahrers, dass in dem Auto drei bis vier Menschen gewesen seien. Polizei und Feuerwehr suchten daraufhin das Gelände mithilfe von Wärmebildkameras ab. Der Unfallwagen lag direkt neben einem Regenrückhaltebecken; deshalb seien auch Feuerwehrtaucher hinzugezogen worden. Letztlich fanden sich außer den beiden Verunglückten keine weiteren Personen, berichtete die Feuerwehr. Die Polizei geht ebenfalls davon aus, dass nur zwei Personen in dem Wagen waren, teilte ein Sprecher am Vormittag mit.

Der genaue Zeitpunkt des Unfalls war am Donnerstag noch unklar. "Als die Feuerwehr eintraf, war das Auto kalt", berichtete der Sprecher. Ob an dem Unfall noch ein weiterer Wagen beteiligt war, wurde laut Polizei am Donnerstag noch untersucht.

Die Zufahrt zur A59 aus Richtung Düsseldorf war wegen der Unfallaufnahme und der Bergung am Morgen zunächst komplett gesperrt. Der Verkehr staute sich nach Angaben des WDR zeitweise auf zehn Kilometern Länge. Um 7.20 Uhr war die Auffahrt für den Verkehr wieder komplett freigegeben.

Die Polizei sucht zudem nach Zeugen des Unfalls. Sie werden gebeten, sich an das Verkehrskommissariat der Polizei unter Telefon 0211-8700 zu wenden. (dae)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik