Gesellschaft

Antiterrorblock in Düsseldorf erhält bunten Anstrich

Mitglieder des Düsseldorfer Jugendzentrums „Puls“ bemalen den Antiterrorblock auf der Rheinpromenade. .

Mitglieder des Düsseldorfer Jugendzentrums „Puls“ bemalen den Antiterrorblock auf der Rheinpromenade. .

Foto: Niclas Ehrenberg

Düsseldorf.   Mitglieder des Düsseldorfer Jugendzentrums Puls malten eine Regenbogenflagge auf den Betonklotz.

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Mitglieder des Jugendzentrums „Puls“, eine Einrichtung des Vereins „Schwul-lesbische Jugendarbeit Düsseldorf“, bemalten gestern auf der Rheinpromenade den zur Terrorabwehr errichteten Betonblock mit der Regenbogenflagge der Homosexuellen-Bewegung.

Bemalung soll Vielfalt zum Ausdruck bringen

Nachdem der Jugendrat den Antrag gestellt hatte, die Antiterrorblöcke bemalen zu dürfen, kam die Genehmigung aus dem Rathaus. So nahmen die Jugendlichen und Leiter des „Puls“ die Pinsel in die Hand und gaben dem tristen, grauen Betonklotz einen farbenfrohen Anstrich. „Ich freue mich, dass wir mit diesen Block Sichtbarkeit in der Stadt Düsseldorf zeigen und unsere Vielfalt zum Ausdruck bringen“, sagt Jonas Wahl, Leiter des Puls.

„Dass der Jugendrat nach fünf Jahren so etwas auf die Beine gestellt wird, freut mich sehr“, sagt Niclas Ehrenberg, ehemaliges Jugendratsmitglied und Mitglied des Jugendzentrums „Puls“. „Ich habe damals im Rat Anträge für die Vielfalt in der Stadt gestellt. Seitdem ist der Jugendrat auch beim CSD Düsseldorf immer wieder dabei. Das zeigt, dass Einsatz etwas bewirkt.“ (tokal)

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