Düsseldorf. Vor der nächsten Verhandlungsrunde will die GEW den Druck erhöhen. Dienstag steht der nächste Warnstreik an. Worum es dabei geht.

Der letzte Warnstreik liegt keine zwei Wochen zurück, doch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht keine Alternative zu weiteren Warnstreiks. Für kommenden Dienstag, den 5. Dezember, ruft die GEW „alle Tarif beschäftigten Mitglieder an Schulen und Hochschulen“ zum nächsten Streik auf.

Was fordert die Gewerkschaft?

Los geht es um 11 Uhr vor dem DGB-Haus an der Friedrich-Ebert-Straße 24-28. Gegen 12 soll sich der Zug in Bewegung setzen und Richtung Landtag ziehen. Ab etwa 13 Uhr ist eine Kundgebung vor dem Parlament geplant. Ziel ist, es den Druck vor der anstehenden Verhandlungsrunde, die am 7. Dezember beginnt, zu erhöhen.

Die GEW fordert eine Lohnerhöhung um 10,5 Prozent für zwölf Monate. Mindestens aber sollten 500 Euro monatlich herausspringen. Außerdem fordert die Gewerkschaft einen Tarifvertrag für studentisch Beschäftigte und eine unbefristete Übernahme von Auszubildenden und Studierenden.

Es sei höchste Zeit, dass sich etwa ändere, teilt die Gewerkschaft mit: „Seit Jahren müssen die Beschäftigten im Landesdienst Reallohnverluste hinnehmen.“ Das wirke sich auch auf die Attraktivität des Berufsfeldes aus: „Neue Beschäftigte sind kaum zu gewinnen.“