Düsseldorf. Bedarf an Prostitution wird zur Fußball-EM 2024 in Düsseldorf viermal höher sein, sagen Fachleute. Was das für die Stadt bedeutet.

Bei der Fußball-EM, die im Sommer 2024 auch fünf Spiele nach Düsseldorf bringen wird, soll es das nächste Sommermärchen geben. Dass dies nicht für alle Menschen in der NRW-Landeshauptstadt gilt, wurde diese Woche bei einem Vortrag von Birgit Schmitz vom Sozialdienst katholischer Frauen und Männer (SKFM) im Gleichstellungsausschuss klar. Schmitz ist gleichzeitig Leiterin des Düsseldorfer Rahab-Projekts, das Menschen in der Prostitution berät und unterstützt. „Bei der EM wird es Schätzungen zufolge viermal so viel Bedarf an Prostitution in unserer Stadt geben“, sagt die Expertin. „Wir denken auch, dass dann der Straßenstrich stark anziehen wird.“