Düsseldorf. Für Menschen, die keine Wohnung mehr bekommen, ist Housing First eine „letzte Chance“. Das Projekt hat bereits fünfzig Wohnungen vermittelt.

Der Düsseldorfer Volker K. hat diese Woche viel Besuch in seiner Mietwohnung in Unterbilk: Oberbürgermeister Stephan Keller und die Dezernentin für Kultur und Integration, Miriam Koch, sind gekommen; außerdem das Team von Housing First Düsseldorf. Denn Volkers Einzug im Oktober 2023 ist auch eine Wegmarke: Es ist die fünfzigste Wohnung, die ein vormals wohnungsloser Düsseldorfer durch das städtisch geförderte Projekt beziehen konnte. Das Ziel von Housing First ist es, Straßenobdachlosigkeit nachhaltig zu beenden. Die Stadtvertreter zeigen sich von den Erfolgen nach den ersten fünf Jahren beeindruckt. Aber auch Vereins-Vorstandsmitglied Hubert Ostendorf wirkt fast erstaunt davon, wie gut es läuft: „50 Wohnungen innerhalb dieser kurzen Zeit sind ein Riesenerfolg“, freut er sich. Und zwei weitere Einzüge seien schon in Planung.