Kreis Mettmann.

„Aufbruch“ mit einer neuen Leiterin

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Kreis Mettmann. „Vorhang auf“ heißt es 2015 im Neanderland, denn dann erwartet die Theaterfreunde die nächste „neanderland BIENNALE“. Zusammen mit den zehn Städten lädt der Kreis vom 29. Mai bis zum 21. Juni zu zwölf Inszenierungen ein.

Das Theaterfestival wird unter einer neuen künstlerischen Leitung stehen. Katja Lillih Leinenweber aus Bochum macht im kommenden Jahr ordentlich Theater im Kreis. Die 34-Jährige arbeitet seit rund 13 Jahren als Projektleiterin und Regisseurin in der Theaterszene und konnte sich mit ihrem Konzept gegen 14 Mitbewerber behaupten. Ihr Vorgänger Uwe Muth stellte sich nicht mehr zur Wahl.

Leinenweber konnte besonders aufgrund ihrer großen Kenntnis der Theaterszene in der Region punkten. Auch von der „neanderland BIENNALE“ hatte sie bereits im Vorfeld schon gehört. „Nun muss ich die einzelnen Städte im Kreis erst einmal richtig kennenlernen und mir ein Bild machen, was die Menschen in den verschiedenen Städten ausmacht, was da los ist und was sie sehen wollen“, berichtet Leinenweber. Hierfür wird sie in der nächsten Zeit viele Treffen mit Theatergruppen und den Kulturverantwortlichen vor Ort vereinbaren.

Katja Lillih Leinenweber hat nicht nur die künstlerische Leitung für die Biennale 2015 übernommen, sondern wird auch das Theaterfestival 2017 künstlerisch umsetzten. Die Mottos der beiden kreisweiten Theaterfestivals hat Leinenweber daher auch miteinander verbunden. So wird das Motto 2015 „Aufbruch“ lauten und das Motto 2017 „Neue Ufer“. „In der ersten Biennale möchte ich einen Anfang gestalten, einen ersten Paukenschlag demonstrieren, um dann zu neuen Ufern in der nächsten Biennale 2017 aufzubrechen“, so Leinenweber.

2015 ist wieder Polen als Gastland mit dabei und auch Frankreich wird eine Rolle auf der „neanderland BIENNALE“ spielen.

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