Lichtspektakel

Japantag-Feuerwerk in Düsseldorf unter sportlichem Motto

Die Feuerwerker Hideki Kubota(von links), Martin Schmitz von Nico Feuerwerke und Jumpei Kitazaki  hoffen darauf, den Besuchern des Japantags eine Freude bereiten zu können.

Foto: David Young

Die Feuerwerker Hideki Kubota(von links), Martin Schmitz von Nico Feuerwerke und Jumpei Kitazaki hoffen darauf, den Besuchern des Japantags eine Freude bereiten zu können. Foto: David Young

Düsseldorf.   Am Japantag wird der Abendhimmel in Gold getaucht sein. Am 20. Mai lautet das Motto in diesem Jahr „Super-Sportstadt“.

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Es ist eins der Events schlechthin in der Landeshauptstadt: das jährliche Feuerwerk am Japantag. Im vergangenen Jahr waren an die 750 000 Besucher an der Rheinpromenade mit dabei. Viele, wenn nicht sogar der Großteil von ihnen, sahen das Lichtspektakel am Abend.

Dieses Jahr läuft das Feuerwerk ab 23 Uhr unter dem Motto.„Super-Sportstadt“. Deutsche wie japanische Pyrotechniker werden zwischen der Oberkasseler und der Rheinkniebrücke 1538 Feuerwerkskörper zünden. Damit ist das Event das größte japanische Feuerwerk außerhalb des Inselstaates.

Es wird „ideales Japantag-Wetter“ vorausgesagt

Da die letzten Tage das Wetter sehr wechselhaft war, stellt die Frage, ob alles klappen wird. Die Veranstalter sind optimistisch: „Die Wettervorhersage sagt im Moment ideales Japantag-Wetter voraus. Es wird trocken sein und weder zu warm noch zu kalt“, sagte Roman von der Wische von Düsseldorf Tourismus einen Tag vor dem Event.

Das Feuerwerk wird 25 Minuten dauern und die Show ist in fünf Szenen unterteilt. Es werden Fahrradräder, Tischtennischläger, Athlten und dergleichen am Himmel zu sehen sein. Im Finale eröffnet Tokio symbolisch sein goldenes Tour für die olympischen Spiele 2020. Alleine für diesen Goldregen werden 600 Bombetten gezündet.

Das Finale ist das Beste am Feuerwerk

„Das Finale wird das beste am Feuerwerk sein. Es ist auch das typisch japanischste Feuer“, sagt Hideki Kubota von Fireworks Japan/ Kokuriko Kako. Er und seine Kollegen werden mit zwölf deutschen Feuerwerkern die Raketen zünden und sich dabei an deutsche Bestimmungen halten. Seit Jahren arbeiten Japaner wie Deutsche gemeinsam am Japantag. „Das Ganze ist wie ein Familientreffen“, sagt von der Wische. Martin Schmitz von Nico Feuerwerke, der an dem Projekt mitarbeitet, wirkte schon auf der Kirmes auf den Rheinwiesen mit.

Die Pyrotechniker werden am Japantag 55-mal zünden. Die großen Kaliber steigen auf eine Höhe von 220 Meter, der Effekt wird bis zu 330 Meter in der Höhe zu sehen sein. Die Feuerwerkskörper mit einem Bruttogewicht von mehr als 1000 kg kamen über den Seeweg von Japan nach Rotterdam und von da aus nach Düsseldorf. Die Abschussmörser aus Glasfiber am Rheinufer sind zur Montage in Holzkästen verbaut, die mit Dachlatten verbunden sind. Gestartet werden die einzelnen Sequenzen mit einem Computerzündsystem zentral von einer Stelle.

Feuerwerker Kubota sagt: „Unser Wunsch für morgen ist gutes Wetter und das die Leute mit dem Feuerwerk glücklich sein werden.“

Der WDR überträgt das Feuerwerk live.

Den Besuchern wird empfohlen öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Wer lieber Zuhause bleibt: Das WDR-Fernsehen überträgt das Feuerwerk live ab 22.45 Uhr.

>>>Um 12 Uhr geht es los

Am Samstag, 20. Mai 2017, können die Besucher beim Japantag zum 16. Mal authentische fernöstliche Atmosphäre am Rhein erleben. Es werden mehr als eine halbe Millionen Besucher erwartet. Beginn ist um 12 Uhr.

Weitere Infos: www.japantag-duesseldorf-nrw.de

Düsseldorfs Oberbürgermeister Geisel sagt: „Dem Japantag NRW/Düsseldorf gelingt es ebenso wie dem Sport, Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammen zu bringen. Der Japantag ist erneut ein lebendiges Zeichen der und erfolgreichen Kooperation der Landeshauptstadt mit der hiesigen japanischen Gemeinde und dem Land NRW.“

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