Weltkriegsbombe

Fliegerbombe in Düsseldorf ist entschärft worden

In Düsseldorf ist am Donnerstag eine amerikanische 5-Zentner-Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt worden.

In Düsseldorf ist am Donnerstag eine amerikanische 5-Zentner-Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt worden.

Foto: Uwe Zucchi / dpa

Düsseldorf.  Die Fliegerbombe in Düsseldorf-Heerdt ist am Donnerstagabend erfolgreich entschärft worden. Zeitweise war der Flugverkehr eingestellt worden.

Im Düsseldorfer Stadtteil Heerdt ist am Donnerstagmittag eine amerikanische 5-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Am Abend meldete die Stadt Düsseldorf via Twitter die erfolgreiche Entschärfung.

Dafür hatten in einem Radius von 250 Metern um die Fundstelle an der Willstätterstraße bis zu 500 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen, wie die Stadt Düsseldorf mitteilte. Gegen 19.30 Uhr hatte die Entschärfung begonnen, zwölf Minuten später hatte der Kampfmittelräumdienst den Blindgänger unschädlich gemacht. Der Flugverkehr musste während der Entschärfung eingestellt werden.

Eine zweite Bombe, die in unmittelbarer Nähe des ersten Kampfmittelfundes entdeckt worden war, hatte keinen Zünder mehr und konnte bereits geräumt und verladen werden.

Stadt Düsseldorf hat ein Gefahrentelefon eingerichtet

Die Bombe wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft. Im engeren Radius um den Ort der Entschärfung befindet sich unter anderem das Cinestar Kinoforum sowie ein Restaurant an der Hansaallee 245. Das Kino stellte während der Entschärfung seinen Betrieb ebenso ein wie das Restaurant.

Auch der öffentliche Nahverkehr war betroffen. Es kam zu Einschränkungen bei den Linien der Rheinbahn zwischen Düsseldorf und unter anderem Meerbusch und Krefeld kommen.

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Bombe in Düsseldorf bei Bauarbeiten entdeckt

Die Bombe war um 12.29 Uhr bei Bauarbeiten entdeckt worden. Sobald sie entschärft ist, werden alle gesperrten Straßen wieder frei gegeben. Die Stadt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, den Evakuierungsaufforderungen im unmittelbaren Gefahrenbereich zügig zu folgen. Im äußeren Radius, der den Raum 500 Meter um den Fundort umfasst, sollen sich die Menschen während der Entschärfung in ihren Häusern und möglichst entfernt von Glasflächen aufzuhalten.

Die Bewohner können sich über das Gefahrentelefon der Stadt Düsseldorf über den weiteren Ablauf der Entschärfung informieren. Das Gefahrentelefon ist unter der Nummer 0211/38 89 889 zu erreichen. Für alle Bürger die während der Entschärfung nicht bei Freunden oder Bekannten unterkommen können, wird im Laufe des Nachmittags eine Betreuungsstelle eingerichtet.

Menschen, die in der Gefahrenzone A (250 Meter Radius) wohnen und beispielsweise wegen Bettlägerigkeit oder Behinderung ihre Wohnungen nicht selbst verlassen können, können den Transport ab sofort über die Leitstelle der Feuerwehr unter der Rufnummer 19222 bestellen. Rollstühle, die mitgenommen werden müssen, sollten dabei unbedingt gemeldet werden. (red)

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