Bonn fordert Mindestlohn von zwölf Euro

Laut einer Erhebung des Eduard Pestel Instituts für Systemforschung vor beziehen rund 40 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region Düsseldorf ein Bruttoeinkommen von unter 2500 Euro und weitere sechs Prozent haben nur einen Minijob (NRZ von Dienstag). Das heißt, dass beinahe die Hälfe aller Beschäftigten in der Region (46 Prozent) weniger als 2500 Euro brutto verdienen. Dazu erklärt Udo Bonn, Kreisvorsitzender und Direktkandidat der Partei Die Linke in Düsseldorf zur Bundestagswahl: „Wenn beinahe die Hälfe aller Beschäftigten in der Region weniger als 2500 Euro brutto verdient, bedeutet das ein knappes Einkommen heute und Altersarmut später. Das ist ein Weckruf und eine schallende Ohrfeige für die Wirtschafts- und Rentenpolitik von SPD und CDU.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Laut einer Erhebung des Eduard Pestel Instituts für Systemforschung vor beziehen rund 40 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region Düsseldorf ein Bruttoeinkommen von unter 2500 Euro und weitere sechs Prozent haben nur einen Minijob (NRZ von Dienstag). Das heißt, dass beinahe die Hälfe aller Beschäftigten in der Region (46 Prozent) weniger als 2500 Euro brutto verdienen. Dazu erklärt Udo Bonn, Kreisvorsitzender und Direktkandidat der Partei Die Linke in Düsseldorf zur Bundestagswahl: „Wenn beinahe die Hälfe aller Beschäftigten in der Region weniger als 2500 Euro brutto verdient, bedeutet das ein knappes Einkommen heute und Altersarmut später. Das ist ein Weckruf und eine schallende Ohrfeige für die Wirtschafts- und Rentenpolitik von SPD und CDU.“

Bei dem heutigen Rentensystem heißt es in der Erhebung des Eduard Pestel Instituts, dass hier im Jahr 2030 exakt 57,1 Prozent aller Rentnerinnen und Rentner weniger als 1000 Euro im Monat zum Leben haben werden. Über der Hälfte der heute Beschäftigten stünde also Armut im Alter bevor – insbesondere Frauen seien betroffen. „Wir brauchen höhere Tarifabschlüsse, mehr Tarifbindung, mehr sozialversicherungspflichtige Jobs und als Grundlage einen Mindestlohn von wenigstens zwölf Euro“, betont Udo Bonn. „Wir brauchen ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse, für anständige Löhne und für ein solidarisches Rentensystem.“ Darum unterstütze die Linke die Forderungen von Verdi. Bonn „Als Bundestagskandidat im Düsseldorfer Norden stehe ich hundertprozentig zu der gewerkschaftlichen Initiative.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben