Geruchsbelästigung

Brand in Reisholzer Lagerhalle: Feuerwehr warnte Bürger

Die Feuerwehr rückte am Sonntag zu einem Brand nach Reisholz aus. Der Einsatz dauerte bis Montagmorgen.

Die Feuerwehr rückte am Sonntag zu einem Brand nach Reisholz aus. Der Einsatz dauerte bis Montagmorgen.

Foto: Foto: Dietmar Wäsche

Düsseldorf.  Über die App „Nina“ warnte die Düsseldorfer Feuerwehr vor Geruchsbelästigungen durch den Brand in der Lagerhalle. Einsatz dauerte 17 Stunden.

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Mit einem Großaufgebot an Kräften ist die Feuerwehr am Sonntag zu einer Lagerhalle des Recyclingunternehmens Remondis an der Karl-Hohmann-Straße in Reisholz ausgerückt. Dort waren rund 300 Quadratmeter Sperr- und Verpackungsmüll in Brand geraten. Zusätzlich sorgte ein zwischenzeitlicher Zusammenbruch der Löschwasserversorgung für erhebliche Probleme. Insgesamt dauerte der Einsatz bis Montagvormittag, 10 Uhr.

Wegen starker Rauchentwicklung warnte die Feuerwehr-Leitstelle über die App „Nina“ vor einer Geruchsbelästigung in den Stadtteilen Reisholz und Hassels. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle wurde durch die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen. „Brandrauch ist nie sonderlich gesund, es gab jedoch keine giftigen Stoffe, die dort verbrannt sind“, sagte ein Sprecher. Die Warnmeldung diente lediglich als Information für die Bürger, falls sie diesen Geruch wahrnehmen.

Probleme mit Löschwasserversorgung

Erst nach 17 Stunden kehrten letzten der bis zu 100 Einsatzkräfte zu ihren Wachen zurück. Nach drei Stunden seien die Flammen gelöscht gewesen. Die Nachlöscharbeiten danach seien sehr aufwändig gewesen und hätten viel Personal benötigt. Zudem habe man die Lagerhalle noch von dem Brandmaterial räumen müssen. Dazu wurden mehrere Radlader und ein Greifbagger eingesetzt, teilte die Feuerwehr am Montag mit.

Bei dem Einsatz habe es laut Feuerwehrsprecher „große Probleme mit der Löschwasserversorgung“ gegeben. Ein erheblicher Aufwand musste betrieben werden, um eine Löschwasserversorgung aus den umliegenden Straßen aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. Nachdem die Löschwasserversorgung sichergestellt war, konnte das Feuer bekämpft und nach etwa drei Stunden unter Kontrolle gebracht werden.

Feuerwehr musste Löschwasser mit Schaummittel anreichern

Die Feuerwehr musste zudem Schaummittel zum Löschwasser geben, um auch tiefer gelegene Glutnester zu erreichen. Dazu habe man mit dem Umweltamt Rücksprache genommen, teilte die Feuerwehr mit.

Die Ursachen für das Feuer waren am Montag derzeit noch unklar. Zur Höhe des Sachschadens gab es noch keine Einschätzungen. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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