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Corona-Ausbruch in Düsseldorfer Altenheim trotz Impfung

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Im Herz-Jesu Altenheim hat es nun einen Corona-Ausbruch gegeben.  Wie auch in Krankenhäusern ist dieser Bereich nun abgesperrt.

Im Herz-Jesu Altenheim hat es nun einen Corona-Ausbruch gegeben. Wie auch in Krankenhäusern ist dieser Bereich nun abgesperrt.

Foto: Sebastian Kahnert / dpa

Düsseldorf.  Neun Bewohner und fünf Mitarbeitende sind im Herz-Jesu in Düsseldorf mit Corona infiziert - trotz Impfung. Ein Bewohner ist gestorben.

Neun Bewohner und fünf Mitarbeitende des Caritas-Altenzentrum Herz-Jesu wurden am vergangenen Wochenende positiv auf das Coronavirus getestet. Ein vorerkrankter 84-jähriger Bewohner, der positiv getestet und bei dem die britische Virus-Variante nachgewiesen wurde, ist verstorben. Die Caritas-Altenzentren führen in regelmäßigen Abständen Schnelltests bei den Bewohnern, Mitarbeitenden und Besuchern durch. Nachdem bei einigen Bewohnern und Mitarbeitenden, trotz zahlreicher Hygienemaßnahmen, ein positives Ergebnis bei einem Schnelltest ermittelt wurde, wurde anschließend ein PCR-Test durchgeführt.

Weitere Virus-Varianten

Die PCR-Tests zeigten, dass sich insgesamt neun Bewohner sowie fünf Mitarbeitende mit dem Coronavirus infiziert haben. Ob neben dem positiv auf die britische Virus-Variante getesteten Bewohner weitere Personen Virus-Varianten aufweisen, steht noch aus. Insgesamt wurden 170 der 181 Bewohner des Caritas-Altenzentrum Herz Jesu in den vergangenen Monaten bereits gegen das Coronavirus geimpft. Auch 70 Prozent der Mitarbeitenden sind bereits geimpft.

Von den neun infizierten Bewohnerinnen und Bewohnern sind sieben Bewohnerinnen und Bewohner vollständig geimpft. Bei drei Bewohnerinnen und Bewohnern steht die zweite Impfung gegen Covid-19 noch aus; zu letzteren zählte auch der Verstorbene. Drei der fünf betroffenen Beschäftigten sind bereits vollständig geimpft. Insbesondere die geimpften Bewohner und Mitarbeitenden weisen kaum Symptome auf.

Wohnbereich isoliert

Der Wohnbereich, auf dem die betroffenen Bewohner leben, wurde umgehend isoliert und sie befinden sich unter pflegerischer Aufsicht in der Einrichtung in Quarantäne, die Pflegekräfte befinden sich im häuslichen Umfeld ebenfalls in Quarantäne. Zusätzlich besteht ein Begehungsverbot für den betroffenen Wohnbereich und Besuche von Angehörigen sind nicht möglich. Vorsorglich hatte das Caritas-Altenzentrum bereits seit dem 15. April die Angehörigen von Bewohnern dieses Bereiches gebeten, auf Besuche zu verzichten. Alle Personen zeigen nur leichte Symptome und der Gesundheitszustand ist stabil.

Herausgekommen war der Coronavirus-Ausbruch als ein Bewohner bereits vergangenen Mittwoch bei seiner Aufnahme in ein Krankenhaus positiv auf Covid-19 getestet wurde. Die Kontaktpersonennachverfolgung wurde daraufhin eingeleitet und die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten täglich mittels Schnelltest getestet.

Am Sonntag wurden dann für alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigten eine Reihentestung mittels PCR-Test veranlasst, nachdem weitere positive Schnelltestergebnisse vorlagen, schreibt die Stadt dazu in einer Mitteilung. Neben den bereits positiv getesteten Personen wurden 13 Bewohnerinnen und Bewohner und eine Beschäftigte als Kontaktpersonen der Kategorie 1 ermittelt und eine Quarantäne angeordnet.

Das Besuchsverbot für den betroffenen Wohnbereich im Erdgeschoss gilt vorerst bis zum 30. April 2021.

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