CSD

CSD in Düsseldorf startet: Gottesdienst zum Auftakt geplant

Der CSD erinnert an einen Aufstand in der New Yorker Christopher-Street im Jahre 1969. Homosexuelle wehrten sich damit gegen Unterdrückung.

Der CSD erinnert an einen Aufstand in der New Yorker Christopher-Street im Jahre 1969. Homosexuelle wehrten sich damit gegen Unterdrückung.

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Düsseldorf.  Der CSD in Düsseldorf startet mit einem Gottesdienst. Eine Delegation aus Warschau kommt, um von Situation der Community in Polen zu berichten.

Zu Beginn des Christopher Street Days (CSD) in Düsseldorf wird auch in diesem Jahr wieder ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Ein Arbeitskreis um Pfarrerin Antje Brunotte hat den Gottesdienst am Freitagnachmittag in der evangelischen Neanderkirche vorbreitet, erklärte der Verein CSD Düsseldorf.

Eröffnet wird das CSD-Wochenende am Freitag von Oberbürgermeister und Schirmherr Stepan Keller (CDU). Bis einschließlich Sonntag will der Verein beim CSD über die aktuelle gesellschaftliche Situation von Homo-, Bi- und Transsexuellen in Deutschland und weltweit informieren und diskutieren. Das Motto des diesjährigen CSD in der Landeshauptstadt lautet „Solidarität hat viele Farben“.

Delegation aus Polen reist zum Düsseldorfer CSD

An allen drei Tagen gibt es in der unmittelbaren Nähe des Landtags ein Straßenfest mit Informationsständen und Bühnenprogramm. Am Samstag steht die Demonstration durch die Innenstadt an. Aus der polnischen Hauptstadt Warschau reist zudem eine Delegation an, um über die Situation von Homosexuellen, Lesben und Transsexuellen in ihrer Heimat zu berichten.

Der CSD erinnert an einen Aufstand in der New Yorker Christopher-Street im Jahre 1969. Homosexuelle wehrten sich damit gegen Unterdrückung. Seit 2004 gibt es die CSD-Bewegung auch in Düsseldorf. (dpa)

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