NRZ-Bürgerbarometer

Darum leben die Düsseldorfer gerne in ihrer Stadt

"Klein-Paris" wird Düsseldorf auch im Volksmund gerne genannt.

Foto: Martin Gerten/dpa

"Klein-Paris" wird Düsseldorf auch im Volksmund gerne genannt. Foto: Martin Gerten/dpa

Düsseldorf.  91 Prozent der Düsseldorfer sind zufrieden mit dem Leben in ihrer Stadt. Auch im regionalen Städte-Vergleich sieht es sehr gut aus.

Ein reichhaltiges Kulturangebot, jede Menge Kneipen und eine gute Lage: Das sind nur einige Gründe, die Düsseldorfer immer wieder nennen, wenn sie auf die Vorzüge ihrer Stadt angesprochen werden. In Zahlen ausdrückt wird es noch deutlicher: 91 Prozent der Düsseldorfer leben gerne in der Landeshauptstadt. Zu diesem Ergebnis kommt das Bürgerbarometer der NRZ, eine repräsentative Umfrage unter mehr als 400 Düsseldorfern.

Kaum Veränderungen

Auf einer Skala von 1 (sehr gerne) bis 5 (sehr ungern) sollten die Befragten die Frage „Leben Sie gerne in Düsseldorf“ beantworten. Dass der große Teil der Düsseldorfer gerne oder sogar sehr gerne in der Rhein-Metropole lebt ist bekannt. Die Befragungen aus den zwei vorangegangenen Bürgerbarometern aus den Jahren 2011 und 2014 zeigen genau dieses Ergebnis. Vor sechs Jahren war der Wert mit 93 Prozent noch am höchsten. Seit 2014 ist er gleichbleibend bei satten 91 Prozent. Lediglich ein Prozent der von der NRZ Befragten sagen auf einer Skala von 1 (sehr gerne) bis 5 (sehr ungern), dass sie ungern in Düsseldorf leben. 2014 waren es noch 3 Prozent.

Fakt ist, dass „Klein-Paris“, wie unsere Stadt auch im Volksmund gerne genannt wird, gut dasteht – das merken und honorieren auch die Düsseldorfer in ihren positiven Antworten im Bürgerbarometer. Und es kommt noch besser: Im Vergleich zu den Städten in NRW, die bisher an Bürgerbarometern der Funke Mediengruppe teilgenommen haben, liegt Düsseldorf hinter dem niederrheinischen Rees auf Platz 2. Aber weit vor Duisburg, Essen, Oberhausen, Moers und Mülheim. Insgesamt bekommt Düsseldorf auf einen sehr guten Durchschnittswert von 1.48 auf einer Skala von 1 bis 5.

Während sich die großen Ruhrgebiets-Städte im notorischen Sparkurs befinden und sich mit Phänomenen wie einer drastisch gestiegenen Kinderarmut und Verelendung einzelner Bevölkerungsschichten und ganzer Stadtteile auseinandersetzen müssen, scheinen derartige Probleme die Düsseldorfer nicht in diesem Ausmaße zu tangieren. Da reicht ein Blick auf den reichen Norden, auf die weltweit bekannte und geschätzte Altstadt oder auf NRWs Flaniermeile Nummer 1, die Kö, um sich der bevorzugten Lage Düsseldorfs bewusst zu werden.

Im Osten am unzufriedensten

Interessant ist auch der Blick in die Stadtbezirke. In den östlichen Stadtteilen bewerten die Befragten die Lebensqualität auf der genannten Skala am schlechtesten. Am besten schneidet der Westen, der Süden und die Stadtmitte ab.

Schaut man sich die Antworten auf die Frage je nach Alter an, zeigt sich: Die Zufriedenheit mit dem Leben in Düsseldorf steigt mit dem Alter. Den höchsten Wert erreichen mit mehr als 70 Prozent die Gruppe 70 plus. Bei den 30 bis 49 Jahre alten Düsseldorfern sagen zu mehr als 90 Prozent, dass sie gerne bis sehr gerne in der Rheinstadt leben. Die jüngsten Befragten, die jünger als 20 Jahre alt sind, sage am häufigsten, dass sie „nur“ gerne hier leben.

Also durchweg gute Noten der Düsseldorfer für ihre Stadt.

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