Rheinkirmes

Das sind die Neuheiten auf der Düsseldorfer Rheinkirmes 2019

Auf bis zu 100 km/h beschleunigt der „Ghost Rider“. Eine Seltenheit: Seitwärts-Überschläge.

Auf bis zu 100 km/h beschleunigt der „Ghost Rider“. Eine Seltenheit: Seitwärts-Überschläge.

Foto: Foto: Katharina Gilles

Düsseldorf.  Am Freitag eröffnet die Düsseldorfer Rheinkirmes. Viel Neues, speziell für Kinder, gibt es zu entdecken. Das sind die spannendsten Attraktionen.

Neben Altbewährtem gibt es auf der Rheinkirmes mit ihren 300 Ausstellern elf Neuheiten zu entdecken, so Kirmes-Architekt Thomas König. Ein ganz besonderer Fokus liegt auf dem Angebot für Familien bzw. Kindern. Ganz neu mit dabei ist das Wassersportkarussell „Die Bootsfahrt“ des Mainzers Sascha Barth. Kinder zwischen 18 Monaten und zehn Jahren können eine gemütliche Tour in Schwanen-, Seepferdchen- oder Seehunde-Booten unternehmen. Eine Fahrt kostet 2,50 Euro. „So ein Angebot für Kinder in Verbindung mit Wasser hat uns gefehlt. Das rundet das Angebot ab“, betont Thomas König.

Neuheiten für Kinder

Ebenfalls für Kinder ist die Achterbahn „Willy der Wurm“ des Kölners Ingo Bauermeister, der zum ersten Mal bei der Rheinkirmes ist. Ab zwei Jahren können Kinder in Begleitung darauf fahren, ab sechs Jahren sogar alleine. Mit ihren 160 Metern Schienenlänge ist die Bahn die „größte Kinderachterbahn der Welt“, so Bauermeister – und scherzend fügt er hinzu, dass eine der Deko-Figuren – eine acht Meter hohe Ameise – sicher auch die größte Deko-Figur deutschlandweit sei. Gemütlich geht es für Groß und Klein bei der Ballonfahrt zu. In acht Ballon-Gondeln geht es für die Besucher gemächlich auf neun Meter Höhe.

Bei „Aqua Velis“ handelt es sich um ein Lauf- und Spaßhaus mit drei Etagen mit zwölf verschiedenen Wassereffekten. „Wir können steuern, wie nass die Besucher werden“, scherzt Besitzer Hannes Hofmann.

Rasant geht es beim „Voodoo Jumper“ und „Ghost Rider“ zu

Ebenfalls viel verändert hat Martina Dorenkamp-Schäfer am „Voodoo Jumper“, der so ebenfalls erstmalig vertreten ist. An Tentakelähnlichen Armen geht es für Wagemutige ab 1,30 Meter Körpergröße in Zweier-Gondeln rasant rotierend auf und ab – bei 100 km/h.

Fast noch etwas wilder geht es bei Dirk Löffelhardts „Ghost Rider“ zur Sache. Anders als bei anderen Fahrgeschäften überschlägt man sich dort bei ebenfalls rund 100 km/h seitwärts.

Premiere in NRW: die „Geisterfabrik“

Rico Rasch jr. feiert mit seiner „Geisterfabrik“ in NRW sogar eine Premiere. „Das ist die größte mobile interaktive Geisterbahn der Welt“, so Rasch jr. Die Besucher fahren in Gondeln durch eine Fabrik, die von Zombies eingenommen wurde. Das Ziel ist möglichst viele der Zombies mit Laserpistolen auszuschalten und so Punkte zu sammeln. Anders als bei anderen Attraktionen werden die Besucher in ihren Gondeln mit einem Lift auf 16 Meter Höhe gebraucht; das sei einmalig, so der Betreiber. Ebenfalls einmalig sei der Flugsimulator am Ende der Fahrt. Eine Fahrt kostet sechs Euro, Kinder ab drei Jahren dürfen mit einem Erwachsenen fahren, ab sechs Jahren alleine.

Etwas besonderes gibt es auch bei „Koken’s Süsse Welt“ zu entdecken: die Lebkuchenherzen können mit dem eigenen Gesicht versehen werden. Vorher wird an einem Automaten ein Foto gemacht. Ab 13 Euro gibt es ein solches Herz, das Ein-Kilo-Herz mit Druck und eigenem Schriftzug kostet 30 Euro, so Max Koken.

Weitere Neuheiten und Änderungen gibt es auf im Internet auf rheinkirmes.com

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