Konflikt

Demo eskaliert: Großeinsatz der Polizei in Düsseldorf

Bei einer aus dem Ruder gelaufenen Demonstration hat die Polizei am Düsseldorfer Flughafen auch Pfefferspray einsetzen müssen

Bei einer aus dem Ruder gelaufenen Demonstration hat die Polizei am Düsseldorfer Flughafen auch Pfefferspray einsetzen müssen

Foto: imago stock&people

Düsseldorf.  Wegen einer nicht angemeldeten und unfriedlichen Demo rückte die Polizei am Sonntag mit einem Großaufgebot zum Düsseldorfer Flughafen aus.

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Bei einer aus dem Ruder gelaufenen Demonstration hat die Polizei am Düsseldorfer Flughafen auch Pfefferspray einsetzen müssen. Am Sonntagvormittag hatten sich dort rund 500 Menschen mit offenbar kurdischem Migrationshintergrund eingefunden, um dort für ihre Anliegen zu protestieren. Sie drohten dabei, in den Abflugbereich einzudringen. Dabei riefen sie Parolen und zeigten verbotene Fahnen, so die Polizei.

Als die Polizei mit zahlreichen Kräften einschritt, wurden die Beamten von den Teilnehmern attackiert. Der Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken sei nötig gewesen. Dabei wurden nach Angaben der Polizei mehrere Menschen verletzt, darunter auch Polizeibeamte.

Im Anschluss sollten die Personalien der Beteiligten festgestellt und anschließend Platzverweise ausgesprochen werden. Auch dabei sollen sich die Demo-Teilnehmer weiter aggressiv verhalten haben. Der Einsatz am Flughafen war gegen 18 Uhr beendet.

Am frühen Abend kam es dann am Düsseldorfer Hauptbahnhof offenbar zu einem solidarischen Protest. Mehrere Dutzend Menschen blockierten die Gleise der Rheinbahn. In der Folge kam der Verkehr in der Landeshauptstadt rund um den Hauptbahnhof nahezu zum Erliegen. Der Einsatz der Polizei dauerte bis in den Abend hinein an. (sat/sk)

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