Demo für die Hanffreigabe

In mehr als hundert Städten weltweit und 30 deutschen Städten finden im Mai Demonstrationen und Kundgebungen für die Legalisierung von Cannabis statt. Am Samstag, 6. Mai, startet nach dem erfolgreichen Auftakt mit 300 Teilnehmern vergangenes Jahr der zweite Düsseldorfer Global Marijuana March statt.

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In mehr als hundert Städten weltweit und 30 deutschen Städten finden im Mai Demonstrationen und Kundgebungen für die Legalisierung von Cannabis statt. Am Samstag, 6. Mai, startet nach dem erfolgreichen Auftakt mit 300 Teilnehmern vergangenes Jahr der zweite Düsseldorfer Global Marijuana March statt.

Die Düsseldorfer Ortsgruppe des Deutschen Hanfverbandes organisiert den hiesigen „Global Marijuana March“ in einem breiten politischen Bündnis. Zur Demonstration rufen auf die Grünen, Piraten, Linke, Junge Grüne, Linksjugend, Falken, Junge Liberale, Jusos und die Aktivistengruppe „Hazetag“ aus Düsseldorf. „Sie haben sich zusammengeschlossen, um für ein Ende des unsinnigen und destruktiven Hanfverbotes zu demonstrieren“, heißt es in der Ankündigung. Das Motto der Demonstration lautet „Legalisierung macht Sinn!” Die Zahl der polizeilich erfassten Cannabis-Delikte steigt, während der Schwarzmarkt floriert. „Jugendschutz und Verbraucherschutz bestehen quasi nicht und kriminelle Strukturen profitieren im großen Stil von der Verbotspolitik“, sagt Chris J. Demmer, Sprecher der Ortsgruppe im Deutschen Hanfverband. Aber es hat sich einiges getan, vor allem in Düsseldorf. „Durch den Beschluss für ein Modellprojekt zur Cannabis-Abgabe ist Düsseldorf zu einem Vorreiter in der bundespolitischen Debatte um die Legalisierung von Cannabis als Genussmittel geworden. Die Organisatoren fordern hier nicht nachzugeben, um mit einem Modellprojekt die positiven Effekte der Entkriminalisierung auf die Gesellschaft aufzuzeigen, wissenschaftlich zu untersuchen und bekannt zu machen.“

Die Veranstaltung beginnt am Samstag, 6. Mai, um 12 Uhr auf dem Graf-Adolf-Platz. Der Demozug zieht ab 14.30 Uhr über die Königsallee zum Grabbeplatz und über die Kasernenstraße zurück zum Graf-Adolf-Platz, wo auch eine Abschlusskundgebung stattfinden wird.

Begleitet wird die Veranstaltung mit Infoständen und Musik gibt es von Alex Amsterdam, The Rude Reminders und Trijahnity. Als Redner sind unter anderem mit dabei die Ratsmitglieder Rajiv Strauß (SPD) und Rainer Mattheisen sowie der Landtagsabgeordnete Martin-Sebastian Abel (Grüne).

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