Demonstration gegen Abschiebung von Afghanen

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Das Anfang Oktober zwischen der Europäischen Union und der afghanischen Regierung geschlossene Abkommen macht vielen hier lebenden afghanischen Flüchtlingen große Angst. Für Samstag, 26. November, ruft deswegen die Initiative „Afghanischer Aufschrei“ unter dem Motto „Keine Abschiebungen in Kriegsgebiete! Keine Abschiebungen nach Afghanistan!“ zu einer Demonstration auf. Auftakt ist um 13 Uhr am DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Str. 34. Das Anfang Oktober beschlossene Abkommen der EU mit der afghanischen Regierung sieht vor, dass Afghanistan in den kommenden vier Jahren circa 13 Milliarden Euro Entwicklungshilfegelder erhalten und im Gegenzug bis zu 80 000 Afghanen aus Europa, davon 40 000 aus Deutschland, aufnehmen soll. Grundlage des Abkommens ist die Einschätzung, dass es inzwischen möglich sei, in vielen Teilen Afghanistans ein sicheres Leben zu führen. „Statistiken belegen, dass allein im ersten Halbjahr 2016 rund 1600 Zivilisten gewaltsam zu Tode gekommen sind und mehr als 3500 Menschen wurden in den kriegerischen Auseinandersetzungen verletzt“, heißt es dazu von der Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative „STAY!“. Darum unterstützt „STAY!“ die Initiative „Afghanischer Aufschrei“ in ihrer Forderung nach einem sicheren Aufenthaltsstatus für alle afghanischen Geflüchteten in Deutschland und Europa. Auf ihrer Internetseite dokumentiert die Initiative den Aufruf. Mehr Informationen unter: www.stay-duesseldorf.de/das-nennt-ihr-sicher-keine-abschiebungen-in-kriegsgebiete-keine-abschiebungen-nach-afghanistan/#more-1715

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