Kirmes

Countdown läuft für die Große Kirmes am Rhein in Düsseldorf

Noch sind es drei Wochen bis zur Eröffnung der Rheinkirmes in Düsseldorf. Die Aufbauarbeiten auf dem Festplatz sind im Gange.

Noch sind es drei Wochen bis zur Eröffnung der Rheinkirmes in Düsseldorf. Die Aufbauarbeiten auf dem Festplatz sind im Gange.

Foto: Andreas BretZ

Düsseldorf.  Der Aufbau auf der Rheinwiese in Düsseldorf hat begonnen. In drei Wochen eröffnet die Kirmes, zu der wieder 4 Millionen Besucher erwartet werden.

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Noch gleicht das Gelände auf Oberkasseler Rheinwiesen einer bunten Baustelle. Doch in drei Wochen soll hier die größte Kirmes am Rhein für insgesamt über vier Millionen Besucher öffnen. Viel ist schon geplant, doch einiges ist noch zu erledigen, bevor das Treiben beginnen kann auf dem Volksfest, dass zu den vier größten in Deutschland zählt.

Ein Überblick:

Aufbau: Noch beherrschen Anhänger das Bild auf den Rheinwiesen. Einige Buden sind schon aufgebaut, per Steiger wird an den Sicht- und Tonanlagen gearbeitet. Das Zelt der Alpenwelt steht schon, und die Ficus-Pflanzen und Geranien, die es in der Losbude zu gewinnen gibt, stehen dicht beisammen in Lastwagen. Das Gelände der Alpina-Bahn ist abgezäunt, allerdings sind erst vier der fünf Loopings der Olympia-Achterbahn aufgebaut. Die Strecke ist teilweise fertig, irgendwann enden die Schienen in der Luft. Der Rest liegt noch unverbaut auf Lastenanhängern überall auf dem Kirmesgelände verteilt. Viele der Schausteller sind bereits vor Ort und haben ihre Wohnwagen in der zweiten Reihe des Kirmesgeländes aufstellt.

Parken für Anwohner: Die Stadt hat ein Verkehrskonzept entwickelt, um die Einschränkungen für den Verkehr und die Anwohner möglichst gering zu halten. Die betroffenen Gebiete in Ober- und Niederkassel werden durch Poller abgesperrt, die Wohnbereiche sind für Anlieger über acht Zufahrten erreichbar: Niederkasseler Kirchweg Ecke Lütticher Straße, Niederkasseler Straße Ecke An der Apfelweide, San-Remo-Straße Ecker Kaiser-Friedrich-Ring, Oberkasseler Straße Ecke Düsseldorfer Straße, Dominikanerstraße Ecke Luegallee, Teutonenstraße Ecke Luegallee, Hectorstraße/Ecke Düsseldorfer Straße und Quirinstraße Ecke Arnulfstraße. Diese Zufahrten können zur Kirmeszeit zwischen 15 Uhr (an den Wochenenden 13 Uhr) und 23 Uhr nur mit einer entsprechenden Berechtigung befahren werden. Die wird den Anwohnern postalisch zugestellt. Geschäftsleute, bei denen Mitarbeiter und Kunden mit dem Auto anreisen, können eine Berechtigung bei der zuständigen Bezirksverwaltungsstelle 4, Luegallee 4, beantragen und zwischen dem 8. und 12. Juli dort abholen.

Öffentlicher Nahverkehr: Da rund um das Kirmesgelände Parkplätze fehlen, kommt ein Großteil der Gäste erfahrungsgemäß mit Bus und Bahn. Die Rheinbahn reagiert und erhöht während der Kirmestage den Takt auf den Linien U74, U75, U76 und U77, die vom Hauptbahnhof zur Kirmes-Haltestelle Luegallee fahren. Dort wird aktuell noch gebaut, es entsteht ein neuer, barrierefreier Hochbahnsteig, der bis zur Eröffnung der Kirmes fertig sein soll. Auch andere U-Bahn Linien fahren während der Kirmes öfter und länger, in den Spitzenzeiten gibt es alle zwei Minuten einen Zug vom Hauptbahnhof zur Luegallee. Busse und Bahnen sind teilweise bis 3 Uhr nachts unterwegs. Außerdem wird eine Linie E eingerichtet, die freitags zwischen 18 und 2 Uhr, samstags zwischen 14.30 und 2.30 Uhr und sonntags von 14 bis 22.30 (14. Juli) beziehungsweise 23.30 (21. Juli) vom Hauptbahnhof zum Belsenplatz fahren wird. Der südliche Eingang der Kirmes wird über die Buslinien 835 und 836 zur Haltestelle „Jugendherberge“ bedient. Hierher fährt auch die Pendelbus-Linie 890, die vom Parkplatz P2 auf dem Messegelände die Gäste zum Volksfest bringt.

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