Falschparker

Die Falschparker vom Düsseldorfer „Deichgraf“

Falschparker im Rondell vor dem Restaurant Haus Deichgraf am Mittwoch Nachmittag bei einer Hochzeitsfeier. 

Falschparker im Rondell vor dem Restaurant Haus Deichgraf am Mittwoch Nachmittag bei einer Hochzeitsfeier. 

Foto: Sabine Gall

Düsseldorf.  Das Parkverhalten von Besuchern sorgt immer wieder für Ärger bei Anwohnern und Spaziergängern im Düsseldorfer Südpark.

Immer wieder gibt es in Düsseldorf Ärger mit Falschparkern: Sie sorgen dafür, dass Rettungsfahrzeuge im Notfall nicht durch die Straßen können, in Bilk werden immer wieder durch Falschparker Awista-Fahrzeuge behindert, die die Mülltonnen nicht leeren können.

Park-Ärger bei Hochzeitsfeier

Jetzt gibt es mal wieder Ärger mit widerrechtlich abgestellten Fahrzeugen am Lokal Haus Deichgraf im Südpark. Es ist ein beliebter Veranstaltungsort, doch das Parkverhalten der Gäste sorgt bei Anwohnern und Spaziergängern im Park immer wieder für Kopfschütteln. So beschwert sich NRZ-Leserin Sabine Gall über den zugeparkten kleinen Platz vor der Gaststätte: „Auf dem Weg zu diesem Platz sind deutlich zwei Verkehrszeichen ,Verbot für Fahrzeuge aller Art’ angebracht. Die werden aber ignoriert“, sagt sie. Dabei verfüge das Lokal über genügen Parkplätze im näheren Umfeld. „Der Deichgraf verfügt über einen eigenen Parkplatz, außerdem können die Besucher auf dem Parkplatz der Joseph-Beuys-Gesamtschule parken.“ Dies ist sogar deutlich ausgeschildert, wird jedoch von den Deichgraf-Gästen nicht genutzt. „Außerdem ist das öffentliche Parkhaus des Provinzialforums in der Nähe“, sagt Sabine Gall. „Ich finde dieses Verhalten dreist und rücksichtslos, von der Nichtbeachtung der Verkehrsregel mal abgesehen.“

Keine öffentliche Verkehrsfläche

Der betreffende Platz vor dem Deichgraf sei als Teil des Südparks keine öffentliche Verkehrsfläche, sagt Gall. Unternommen werde seitens der Stadt gegen diese Praxis nichts, so ihr Vorwurf. Das Gartenamt wisse Bescheid über die Parksünder, fühle sich jedoch nicht zuständig, da dieser Teil des Parks von der Werkstatt für angepasste Arbeit gepflegt wird. „Mitarbeiter des Ordnungsamtes habe ich dort noch nie gesehen“, kritisiert die Leserin. „Ich erinnere mich an die Resonanz, als der Oberbürgermeister einen Ferrari an der Graf-Adolf-Straße abschleppen ließ, als er dort vorbei lief. Der OB sollte öfter mal im Südpark joggen. Dann würde sich die Situation vielleicht ändern...“

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