Tischtennis-WM

Düsseldorf will mit längster Tischtennis-Theke ins Guinness-Buch

Höhepunkt der Kampagne zur Tischtennis-WM ist der Rekordversuch der längsten Tischtennis-Theke der Welt am 27. Mai.

Foto: Roland Weihrauch/dpa

Höhepunkt der Kampagne zur Tischtennis-WM ist der Rekordversuch der längsten Tischtennis-Theke der Welt am 27. Mai. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Düsseldorf.  Die längste Theke der Welt soll jetzt als Sportstätte ins Guiness-Buch: Aus 300 Biertischen entsteht in die "Längste Tischtennis-Theke der Welt".

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Sie haben in Düsseldorf schon überall gespielt: Vor dem Rathaus, an der Uni, in der Esprit Arena, auf dem Rheinturm, am Flughafen, auf der Galopp-Rennbahn und sogar in der Rheinbahn. Tischtennis-Star Timo Boll und seine Mannschaftkollegen von Rekordmeister Borussia Düsseldorf haben vor Beginn der Heim-Weltmeisterschaft in ihrer Stadt (29. Mai bis 5. Juni) eine Mission: Sie wollen die Menschen für den Sport begeistern. „Tischtennis kann man immer und überall spielen“, sagt Andreas Preuß, Manager der Borussia. Das stellen er und seine Stars unter Beweis.

Der Höhepunkt der Kampagne „Die längste Tischtennis-Theke der Welt“ – deren Name natürlich angelehnt ist an den guten Ruf der Kneipenszene in der Düsseldorfer Altstadt – steigt am Samstag, 27. Mai. Und jeder, der möchte, kann mitmachen. Ab 11.30 Uhr wird die Altstadt zur Tischtennis-Hochburg.

Rund 400 Biertische mit mobilen Netzen in der Düsseldorfer Altstadt

Unter anderem auf der Hunsrückenstraße werden bis zum Burgplatz rund 400 Biertische mit mobilen Netzen aufgebaut. Wer vorbei kommt, kann zum Schläger greifen und seinen Bummel mit Sport verbinden. Keine Anmeldung, keine Umstände – nur Spaß am Spiel. Das Ziel: „Wir wollen so viele Menschen wie möglich dazu bewegen, zeitgleich entlang der rund 1,5 bis zwei Kilometer langen Strecke Tischtennis zu spielen – damit kämen wir ins Guinness Buch der Rekorde“, erklärt Andreas Preuß. Er und sein Team rechnen mit rund 1000 Teilnehmern und 10 000 Besuchern über den ganzen Tag verteilt.

Bis 13 Uhr soll die Theke bespielt werden – die Wirte entlang der Strecke sind natürlich eingeweiht. „Sie waren alle sehr offen für die Idee und unterstützen die Aktion“, sagt Preuß, „wir haben auch schon Bierdeckel verteilt, um sie nochmal an die Aktion zu erinnern.“ Genauso unkompliziert sei die Zusammenarbeit mit Stadt und Ordnungsamt gewesen.

Auf dem Burgplatz gibt es weitere Aktionen rund um Tischtennis

Anschließend an den Weltrekordversuch geht es ab 13 Uhr auf dem Burgplatz weiter: Mit einem Jedermann-Turnier, einem Schlag-Geschwindigkeitsmesser und vielen weiteren Aktionen. Im Rahmenprogramm, verrät Preuß, wird zudem die Düsseldorfer Kultband „Alt Schuss“ auftreten. Gegen 19 Uhr gibt es dann ein Show-Event zu dem neuartigen Turnierformat TTX. „Andere Regeln, andere Schläger, schneller, draußen“, fasst es Preuß zusammen – und macht Lust auf mehr. Und genau das ist sein großes Ziel – auch über die WM hinaus. „Die Zeiten haben sich geändert, und darauf muss man reagieren – auch als Sportart“, sagt er und erinnert gleichzeitig daran, wie viele damals und heute mit Tischtennis in Berührung kommen: Auf dem Schulhof, an der Steinplatte. Das Lateinbuch als Schläger.

„Das hat sich nicht geändert, die Leute wollen draußen sein und spielen“, sagt der 55-Jährige, „nur muss heute alles cool und modern sein.“ Neue Turnierformate und Mitmach-Aktionen sind für ihn ideale Wege, um einen Zugang zum Tischtennis zu schaffen. Ganz ohne die für manche abschreckend wirkenden Vereinsstrukturen. „Ich denke, wir haben eine tolle Geschichte geschaffen, die auch auf den Slogan der längsten Theke einzahlt und die Menschen zusammenbringt.“

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