Grand Départ

„Die Tour de France ist für die Stadt Düsseldorf ein Traum“

Christopher Froome hat den Radsport in Großbritannien populär gemacht.

Foto: Yoan Valat/dpa

Christopher Froome hat den Radsport in Großbritannien populär gemacht. Foto: Yoan Valat/dpa

Düsseldorf.  Die Vorbereitungen für das Radsportspektakel "Grand Départ" laufen auf Hochtouren. Die Veranstalter bekommen dazu Anfragen aus aller Welt.

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Dass der Grand Départ der Tour de France eine große Chance für Düsseldorf darstellt, hat Oberbürgermeister Thomas Geisel gemeinsam mit seinem Presseteam schon hinlänglich erwähnt. Die Vorbereitungen für das sportliche Großereignis vom 29. Juni bis 2. Juli laufen auf Hochtouren. Dass das Interesse an der Veranstaltung enorm ist, bekommt die Düsseldorfer Marketing und Tourismus GmbH (DMT) längst zu spüren. Schließlich komme man um die Tour auch nicht herum. „Jeder, der sich hier aufhält, erfährt, dass die Tour ist“, sagt Roman von der Wiesche.

Aufmerksamkeit von Medien aus aller Welt

Beim DMT-Sprecher sind bereits seit dem vergangenen Jahr zahlreiche Anfragen zum Grand Départ eingegangen. „Letztes Jahr war beispielsweise das US-amerikanische Radsportmagazin Peloton für drei Tage zu Gast. Auch mit dem Daily Telegraph aus Großbritannien stehen wir im verstärkten Kontakt“, so von der Wiesche. Generell würden sehr viele Anfragen aus dem Vereinigten Königreich kommen. Dort herrsche momentan ein ziemlicher Hype, was den Radsport angeht, nicht zuletzt auch, weil der Brite Chris Froome die Tour die letzten Jahre gewonnen hat.

Doch nicht nur die Medien kommen auf die DMT zu. Gleichwohl überlegt man dort, wie man vor allem auch Düsseldorf präsentieren kann. Anlässlich der Tour kommen 25 Journalisten und sechs Blogger aus Tschechien, den Niederlanden, Großbritannien, Frankfreich und Italien, wie die italienische Gazetta dello Sport, in die Stadt und bekommen eine Tour. Dabei steht nicht nur der Grand Départ im Fokus, wichtig sei es, eben auch ein Bild der Stadt zu vermitteln. „Wir wollen jeden, der hierhin kommt, ein Stück weit die Atmosphäre mit auf den Weg geben.“

Auch das Düsseldorfer Essen darf nicht zu kurz kommen

Auch auf den ersten Blick kuriose Anfragen sind bei der DMT eingegangen. „Wir mussten Bilder von typischen Düsseldorfer Essen verschicken“, so von der Wiesche. Denn die Tour ist eben auch eine Essenstour. „Wer die Berichte aus Frankreich, von der Provence, sieht, der bekommt auch die Essenskultur mit, erfährt viel über Käse und Weine.“ Dort sieht von der Wiesche ebenfalls eine große Chance, denn entlang der Tour können kulinarische Besonderheiten präsentiert werden - und das über schöne Bilder, für von der Wiesche die „beste touristische Werbung“.

Auch Überlegungen für Übertragungen gibt es bereits - und die landen ebenfalls schon mal bei der DMT. Für das französische Fernsehen hat sie ein Tour-Handbuch angefertigt. „Dort sind Informationen zu Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke enthalten“, sagt von der Wiesche. Von Interesse sind für die Sender vor allem die Rheinbrücken, um einen guten Blick zu haben.

Die Tour ist ein Marketing-Traum

Noch ist aber nicht der Höhepunkt der Anfragen erreicht. „Das baut sich jetzt langsam auf, wie eine Welle, die stetig steigt. Wir rechnen aber Anfang und Mitte Juni noch einmal mit einem großen Schwung Nachfragen. Generell ist die Tour aber als Marketing für die Stadt ein Traum“, sagt von der Wiesche. Und er freut sich schon, wenn die Radsportler endlich eingetroffen sind und die Teams über die Kö fahren. „Dann ist das endlich nicht mehr nur abstrakt, dann sind die Radler im Stadtbild sichtbar, erlebbar.“

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