Dieter Jaeger: Keine Politik

Die Geburtsstunde der Geschichtswerkstatt fällt 1987 in eine Zeit des Aufbruchs. Überall entstehen solche Werkstätten. „Grabe, wo Du stehst“. Skandinavien, Graswurzelbewegung USA, in Deutschland Ableger der „APO“. Als ich 1990 dazustieß, geschah das nicht aus politischer Motivation. Ich war kein 68er. Ich hatte von meinem Fach Erdkunde aus stadtgeografische Untersuchungen mit Schülern gemacht, ich las 1978 Spohrs „Stadt und Festung“, der zum ersten mal Topographie in die Geschichte einbrachte. Ich machte mit der VHS-Kamera kleine Filme über die Düsseldorfer Vorgeschichte.

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Die Geburtsstunde der Geschichtswerkstatt fällt 1987 in eine Zeit des Aufbruchs. Überall entstehen solche Werkstätten. „Grabe, wo Du stehst“. Skandinavien, Graswurzelbewegung USA, in Deutschland Ableger der „APO“. Als ich 1990 dazustieß, geschah das nicht aus politischer Motivation. Ich war kein 68er. Ich hatte von meinem Fach Erdkunde aus stadtgeografische Untersuchungen mit Schülern gemacht, ich las 1978 Spohrs „Stadt und Festung“, der zum ersten mal Topographie in die Geschichte einbrachte. Ich machte mit der VHS-Kamera kleine Filme über die Düsseldorfer Vorgeschichte.

Wir trafen uns monatlich bei einem der Vereins-Mitglieder zum „jour fixe“. Am Anfang waren Historiker wie Andreas Kussmann, Elisabeth Scheeben, Oliver Karnau dabei. Die Geschichtswerkstatt machte Exkursionen, wie sie vorher nicht existierten. Berühmt war die „Magical History Tour“ mit der Straßenbahn-Linie 6. Es wurde Brauch, dass sich Neueinsteiger mit einem Vortrag vorstellten. Ich tat dies mit „Düsseldorfer Straßengeschichten“.

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