Dorotheenplatz nicht umbaufähig

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Der 1997 mit Fördermitteln für den Städtebau neu gestaltete Dorotheenplatz kann erst in acht Jahren umgebaut werden. Dann endet die 25-jährige Zweckbindungsfrist. Die Stadtverwaltung teilte dies der Bezirksvertretung 2 in einer Antwort auf eine Anfrage von Ulf Montanus (FDP) mit. Montanus fragte, ob es möglich sei, den Platz direkt neben dem S-Bahnhof Flingern „schöner und sauberer zu gestalten“. Sollten vor Ablauf der Frist größere Änderungen vorgenommen werden, müsse die Stadt mit Rückforderungen des Landes rechnen – plus Zinsen.

„Maßnahmen zur Verschönerung, Entrümpelung und Sauberkeit“ seien laut Stadtverwaltung hingegen möglich, solange sie keine weiteren Kosten verursachten. Zur Zeit werde geklärt, ob eine Erneuerung der Schotterdecke möglich ist. Zudem solle ein verstärkter Einsatz des Ordnungs- und Servicedienstes in Zukunft die Verschmutzung des Platzes vermindern. Zur Verbesserung des Stadtteilbildes könnten die Wertstoffcontainer des Dorotheenplatzes unterirdisch installiert werden. Dies sei in der Vergangenheit bereits mehrfach besprochen worden, der Platz müsse zunächst auf unterirdische Leitungen geprüft werden. Die dafür benötigten Gelder, laut Stadtverwaltung zwischen 50 000 und 60 000 Euro, müsse die BV 2 allerdings vorher sichern. Auf die Frage Montanus’, ob im Bereich des Platzes neue Bänke und Abfallbehälter aufgestellt werden können, konnte die Stadt noch keine endgültige Antwort geben. Eventuell ließen sich durch das „1000-Bänke-Programm“ auf dem Dorotheenplatz neue Bänke realisieren.

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