Bevölkerungsprognose

Düsseldorf erwartet 600.000 Einwohner bis Ende 2015

Die Zahl der Geburten steigt. Bis zum Jahre 2030 wird es fünf Prozent mehr Düsseldorfer unter drei Jahren geben.

Die Zahl der Geburten steigt. Bis zum Jahre 2030 wird es fünf Prozent mehr Düsseldorfer unter drei Jahren geben.

Foto: WAZ FotoPool

Düsseldorf.   Düsseldorf zählt zu den wenigen Städte in Nordrhein-Westfalen, in denen die Bevölkerungszahl steigt. Voraussichtlich Ende 2015 wird die Landeshauptstadt die 600.000-Einwohner-Marke- überschreiten. Das geht aus einer Modellrechnung des Landesamtes für Information- und Technik hervor.

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Die Landeshauptstadt wird voraussichtlich bereits Ende 2015 die 600.000 Einwohner-Marke knacken. Unter den wenigen NRW-Städten, deren Bevölkerungszahl steigt, ist Düsseldorf auf Platz vier.

Nach einer neuesten Modellrechnung des Landesamtes für Information- und Technik wird die Rhein-Metropole 2020 knapp 611.000 und im Jahre 2030 sogar 623.600 Bürger zählen. Das ist ein Zuwachs von 5,9 Prozent.

Düsseldorf wächst gegen den Trend in NRW

Beachtlich, zumal in den meisten NRW-Städten nach Aussagen der Landesstatistiker die Bevölkerung bis 2030 in den meisten NRW-Städten zum Teil deutlich schrumpfen wird, bei unseren Nachbarn in Duisburg um 8,6 Prozent, in Krefeld um 3,8 Prozent, in Mülheim um 4,6 Prozent.

Und im Kreis Mettmann geht die Bevölkerung um knapp sechs Prozent zurück.

Geschlagen wird Düsseldorf nur von Münster, Bonn und Köln. Dort wird bis 2030 ein Zuwachs von 16,8 Prozent, beziehungsweise 11,5 und 10,4 Prozent vorausgesagt.

Die Untersuchung, die im Auftrag der Düsseldorfer Staatskanzlei gemacht wurde, hat auch die künftige demografische Entwicklung analysiert. Danach wird es bis 2030 in Düsseldorf deutlich mehr Kinder und ältere Menschen geben. Der Anteil der über 80-Jährigen soll um mehr als 34 Prozent auf 39.000 Einwohner steigen.

Bei den Sechs- bis Zehnjährigen ist die Steigerung am größten: Plus 17 Prozent (22.200). Insgesamt werden 104.500 Düsseldorfer jünger als 20 Jahre alt sein.

Nur die Zahl der Bürger zwischen 19 und 25 Jahren wird sinken - um fast neun Prozent.

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