Anmeldungen

Düsseldorf: Gymnasium Am Poth ist neuer Spitzenreiter

Die meisten Viertklässler wollten – nach dem ersten Anmeldeblock – an das Gerresheimer Gymnasium am Poth (hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2017).

Die meisten Viertklässler wollten – nach dem ersten Anmeldeblock – an das Gerresheimer Gymnasium am Poth (hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2017).

Foto: Hans-Jürgen Bauer

Düsseldorf.  5280 Viertklässler wollen im Sommer auf die 18 städtischen Gymnasien in Düsseldorf. Vier bleiben unter 100 Anmeldungen.

Das Gymnasium Am Poth hat im ersten Durchgang die meisten Anmeldungen unter den 18 städtischen Gymnasien erhalten. Das ergibt sich aus den internen Schnellmeldungen von Donnerstagabend, die unserer Redaktion vorliegen. 195 Jungen und Mädchen (Vorjahr: 171) wollen von August an diese Schule besuchen. Damit lösen die Gerresheimer das Humboldt-Gymnasium (182 Anmeldungen, Vorjahr: 202) als Spitzenreiter ab. Auf dem dritten Platz folgt mit 160 (Vorjahr: 143) Anmeldungen das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Bilk.

Mehr Anmeldungen für die beiden Innenstadt-Gymnasien

Deutlich besser sieht es in diesem Jahr bei den beiden Innenstadt-Gymnasien aus. So erhöhte sich am Görres die Zahl der Erst-Anmeldungen von 59 auf 101 deutlich. 72 Mädchen und Jungen wollen auf das Luisen-Gymansium gehen, im Februar letzten Jahres waren es lediglich 33 Viertklässler. Dennoch landet es mit dem Lessing-Gymnasium (74), dem Rückert- und dem Max-Planck-Gymnasium (jeweils 89) unter den vier Schulen mit weniger als 100 Anmeldungen.

Insgesamt werden 5280 Viertklässler im August zu den weiterführenden Schulen wechseln. Allerdings wurden im jetzt abgeschlossenen ersten Durchgang erst 4432 an den städtischen weiterführenden Schulen angemeldet. Mit 2243 Mädchen und Jungen will mehr als die Hälfte der Gemeldeten auf die mit Abstand beliebteste Schulform wechseln. Ungebrochen beliebt sind auch die städtischen Gesamtschulen. 976 Anmeldungen liegen für die sechs Standorte vor. Das sind deutlich mehr Kinder als aufgenommen werden können. Mehr als 200 Schüler müssen sich anders orientieren. Davon dürften auch die sieben Düsseldorfer Hauptschulen profitieren, die im ersten Durchgang erneut bei etwas mehr als 100 Anmeldungen landeten. Sehr stabil sind die 13 Realschulen der Stadt. Hier erhöhte sich die Zahl der Anmeldungen von 1085 auf jetzt 1114.

Auch dieses Jahr sind „Umberatungen“ wahrscheinlich

Wegen des Überhangs an einigen beliebten Gymnasien und an den Gesamtschulen müssen Eltern auch in diesem Jahr mit „Umberatungen“ an einen anderen Standort rechnen. Das hatte 2019 in einigen Stadtteilen für Unruhe gesorgt, weil dort einzelne Schüler nicht mit ihren Freunden an die neue Schule wechseln konnten.

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