Stadtkasse

Düsseldorf machte 2018 elf Millionen Euro Gewinn

Düsseldorfs Kämmerin Dorothée Schneider kann mit Geld umgehen: Das Haushaltsjahr 2018 kann sie für die Stadt mit einem Gewinn von elf Millionen Euro abschließen.

Düsseldorfs Kämmerin Dorothée Schneider kann mit Geld umgehen: Das Haushaltsjahr 2018 kann sie für die Stadt mit einem Gewinn von elf Millionen Euro abschließen.

Foto: Michael Gstettenbauer

Düsseldorf.  Düsseldorf steht weiter blendend da: Der Überschuss der Landeshauptstadt fiel erheblich höher aus als geplant. Das Geld geht in die Rücklage.

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Der Jahresabschluss der Stadt Düsseldorf für 2018 sieht einen Gewinn von 11 Millionen Euro vor und übertrifft die Planungen damit um mehr als 9 Millionen Euro. Während der Haushaltsplan für 2018 einen Überschuss von 1,4 Millionen Euro vorsah, konnte nun tatsächlich ein Gewinn von 11 Millionen Euro erzielt werden, so die Stadt gestern. Dies liegt vor allem an der von den Düsseldorfer Betrieben gezahlten Gewerbesteuer. Die Gewerbesteuer übertrifft den Planwert um 55,7 Millionen Euro. „Diese überplanmäßigen Einnahmen spiegeln die Stärke Düsseldorfs als Wirtschaftsstandort wider“, so Kämmerin Dorothée Schneider.

Mit den Mehreinnahmen wurde unter anderem die Vorsorge für die zukünftigen Pensions- und Beihilfelasten gestärkt.

Insgesamt wurden den bilanziellen Rückstellungen für Pensionen und Beihilfen rund 31,9 Millionen Euro mehr zugeführt als geplant. Darüber hinaus wurden unter anderen höhere Transferaufwendungen finanziert. So fielen zum Beispiel Mehraufwendungen in Höhe von 8 Millionen Euro für die Hilfen zur Erziehung an. Für die Integration von Menschen mit Behinderung ergaben sich 6,6 Millionen Euro höhere Aufwendungen als vorgesehen.

Gewinn geht als finanzielles Polster in die Rücklage

Der Gewinn von 11 Millionen Euro geht in die Ausgleichsrücklage und dient so als Polster für die Zukunft. „Dass wir trotz der gestiegenen Aufwendungen noch mit einem überplanmäßigen Gewinn abschließen, ist sehr erfreulich“, so Schneider, „allerdings darf die Stadt sich auf diesen Erfolg nicht ausruhen.“

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