Symphonic Floyd

Düsseldorf: Pink-Floyd-Tribute-Show im ISS-Dome abgesagt

Das Hagener Projekt „Symphonic Floyd“ konnte die Düsseldorfer nicht überzeugen: Zu wenige Karten wurden verkauft. Konzert fällt aus.

Das Hagener Projekt „Symphonic Floyd“ konnte die Düsseldorfer nicht überzeugen: Zu wenige Karten wurden verkauft. Konzert fällt aus.

Foto: Kai Kitschenberg / FUNKE Foto Services

Düsseldorf/Dortmund/Hagen.  Die Rock-Show „Symphonic Floyd“ sollte im Mai in Düsseldorf Premiere feiern. Jetzt musste sie wegen schlechter Kartenverkäufe abgesagt werden.

Es war ein großes Spektakel, das die Hagener Band Green und das Philharmonische Orchester Hagen vor gut einem Jahr auf die Bühne gebracht haben. Mit „Symphonic Floyd“ ließen sie nicht nur die Musik Pink Floyds wieder aufleben, sondern machten ein Tribute-Konzert zu einem außergewöhnlichen Rock-Erlebnis. Dieses sollte nun nicht nur die Sauerländer begeistern, sondern am 1. Mai auch in der Landeshauptstadt Premiere feiern. Der Termin wurde jetzt aber abgesagt.

Wie der Konzertveranstalter (Handwerker Promotion) am Freitag über Facebook verlauten ließ, sei es nicht gelungen für die Show im Düsseldorfer ISS-Dome genug Karten zu verkaufen, sodass der Termin abgesagt werden müsse.

Erfolge in Dortmund und Hagen

Der Termin in der Dortmunder Westfalenhalle (15. Mai) hingegen bleibt. „Uns war natürlich klar, dass das ein gewisses Risiko beinhalten würde, aber wir wollten es gerne probieren, weil wir glauben, dass wir mit unseren Konzerten etwas ganz Besonderes zu bieten haben“, erklärt der Veranstalter in seinem Statement die ursprünglichen Expansionspläne.

In der Westfalenhalle war „Symphonic Floyd“ gut gelaufen und ebenso im Theater Hagen, wo das dreieinhalbstündige Programm immerhin acht Mal vor ausverkauften Rängen gezeigt wurde. Zugegeben hatten die Akteure hier allerdings auch ein Heimspiel. „Green“ ist eine Hagener All-Star-Band, besteht aus Mitgliedern von „Extrabreit“ und Musikern, die früher zur Kultband „Grobschnitt“ gehörten.

Bei „Symphonic Floyd“ stehen sie mit mehr als 100 Musikern aus drei Generationen auf der Bühne – neben dem Orchester und einem Kinderchor sind auch Freunde und Familie der Musiker dabei. (meko)

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