Heimatverein

Düsseldorfer Jonges kämpfen um Erhalt der Gaslaternen

Eine Gaslaterne im Bismarckweg in Gerresheim.

Eine Gaslaterne im Bismarckweg in Gerresheim.

Foto: WAZ FotoPool

Düsseldorf.   Der Heimatverein Düsseldorfer Jonges wittert Ungemach. Für die Jonges entsteht der Eindruck, „dass Teile der Stadtverwaltung an einem Erhalt der Gaslaternen nicht interessiert sind“.

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Die Düsseldorf Jonges begrüßen den Beschluss der Ampel-Koalition, „Erhaltensräume“ für Gaslaternen zu schaffen und damit die Identität historischer Stadtteile zu erhalten. „Bei der Erarbeitung eines Erhaltungsplans bieten wir unsere Hilfe an“, teilen die Jonges jetzt mit.

Der Verlauf eines von Dezernent Stephan Keller initiierten „Stadtgesprächs“ allerdings habe den Eindruck aufkommen lassen, „dass Teile der Stadtverwaltung an einem Erhalt der Gaslaternen nicht interessiert sind und zusammen mit den Stadtwerken auf eine vermeintlich kostengünstigere Umrüstung auf Strom (LED) drängen“. Stutzig habe auch gemacht, „dass ein Vertreter der Denkmalpflege an dem Gespräch nicht teilgenommen hat“. Bei einem Jonges-Forum zum Thema im September 2014 habe Keller noch versichert, er trete für Gaslicht- Schutzräume ein, um das historische Bild bestimmter Viertel zu wahren.

„Seit Monaten liegt der durch Sturm „Ela“ schwer beschädigte Hofgarten, der wichtigste Teil des städtischen Grüngürtels, im Dunkel“, kritisiert der Heimatverein. Es falle auf, „dass die historischen Gasleuchten bis heute nicht repariert worden sind und damit bei Dunkelheit Sicherheitsinteressen verletzt werden“. Es dränge sich der Verdacht auf, „als sei auch hier längst eine komplette Umrüstung auf Strom geplant“. Dabei sei erst Anfang 2000 das Hofgarten-Gasnetz saniert worden.

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